Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

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Jim.Vier
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Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Jim.Vier » 20.04.2017, 21:54

Hi
Auf der Suche nach einem neuen Federbein stieß ich auf YSS.
Laut Artikel Beschreibung sollte es für die Baujahre 1993 bis 2006 sein.
Nach etwas Recherche über YSS und es
würde ja für meine 95er passen, also hab ich es bestellt.
Nach einem ersten Blick in die beiliegende ABE stellte ich dann fest, dass dem nicht so.
war
20170419_183333-1.jpg
Abe

Das Teil kommt bei mir nicht rein, da meine nicht in der ABE zu finden ist.
Welche empfehlt ihr also für die 95er?
Gruß Jim
Ich nehme nicht in Anspruch alles zu wissen, noch dass ich nichts mehr dazu lernen kann :D

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ukofumo
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon ukofumo » 20.04.2017, 22:28

schau mal in deinen Fahrzeugschein/Fahrzeugbrief was da unter Punkt K steht...
wenn da G202 steht bist du aus dem Schneider
Gruß Uwe
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Yogi58
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Yogi58 » 20.04.2017, 22:35

Bei https://www.wilbers-shop.de/index.php?& gibts eins für Baujahr 90-92 und eins für 93-2006
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon derberliner » 20.04.2017, 23:59

habe seit letztem Monat ein Hyperpro 460 verbaut... laut Hersteller/ABE für die Baujahre 90-05
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon c_rath » 21.04.2017, 12:43

Also meine ist Baujahr 1994 und EZ 1995. Laut Fahrzeugschein unter "K" handelt es sich um den Typ "G202".

Ich würde(und werde wahrscheinlich auch nächsten Winter) dieses Federbein bedenkenlos in meiner MAschine verbauen.
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Ace007 » 24.04.2017, 08:39

Warum holst du dir nicht dieses:

http://www.zzr-600.org/viewtopic.php?f=6&t=13536
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon c_rath » 24.04.2017, 09:17

Bei mir scheidet es wegen der Tieferlegung aus
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Tölpel » 15.09.2017, 16:11

Hatte mir für meine 2002er auch ein YSS bestellt. Laut YSS soll das Federbein für alle jemals gebauten ZZR 600 zugelassen sein. Hierzu möchte ich einmal anmerken, dass das dem Federbein beigelegte Dokument lediglich ein Auszug des Gutachtens ist und keine ABE darstellt. Die ABE wurde vom Kraftfahrtbundesamt unter der Nummer 'KBA 91214' vergeben. Diese Nummer steht auch eingegossen am oberen Federbeinauge (ein Aufkleber mit solch einer Nummer genügt hier übrigens nicht). Dies aber nur nebenbei.

Nun das Problem:

Das Gutachten wurde mit Maschinen der Baujahre 1989 - 1993 und 1996 - 1997 erstellt (ABE / EG-BE F382 und G202). Diese Baujahre und Zulassungs-ABE sind im Gutachten vermerkt. Die ABE des KBA bezieht sich auf das Gutachten und somit hat das Federbein nur im Zusammenhang mit den aufgeführten Zulassungs-ABE (F382, G202) eine Gültigkeit. Die ABE meiner 2002er lautet e4*92/61*0131*01. Laut dem TÜV Hannover müsste es zum Gutachten einen Nachtrag für die ABE der jüngeren Baujahre geben, damit die ABE des KBA allgemein gültig ist. Doch genau ein solcher Nachtrag kann lt. YSS nicht beigebracht werden, da ein solcher nicht beantragt wurde. Man ging davon aus, dass alle Baujahre nach 1997 mit abgedeckt sind, weil sich am Fahrwerk der ZZR nichts mehr geändert hatte. Leider ein Trugschluß.

Was kann man machen?

Federbein einbauen und darauf hoffen, dass der TÜV bei der HU nichts zu meckern hat und man keinen Unfall hat, bei welchem das Bike unter die Lupe genommen wird. Aber: meines Erachtens nicht empfehlenswert, da zu risikoreich.

Oder: Bike mit angebautem Federbein beim TÜV vorführen und in den Papieren eintragen lassen. Sollte zwar laut TÜV möglich sein, in wie weit dies aber ohne größere Prüfungen möglich ist (z.B. Fahren mit Höchstgeschwindigkeit), konnte mir der Sachverständige adhock nicht mitteilen.

In jedem Fall gilt: einmal eingebaut, ist keine Rückgabe mehr an den Händler möglich.

Fazit: das Federbein wird von mir zurückgesandt.

Gruß
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Oppa » 15.09.2017, 22:02

Du könntest aber auch erst mal beim TÜV vorprechen, Federbein, die beigefügten Papiere mitnehmen und darlegen, dass sich an dem Fahrwerk seit 1997 nichts geändert hat. Evt. auch mal vorher bei Kawa-Deutschland das Ganze vortragen und fragen, welchen Tip sie Dir geben können. Die von Kawa sind sehr kooperativ, der TÜV hier bei uns - je nach Prüfer - auch. Manchmal wissen die Motorradhändler in Deiner Nähe auch, welcher Prüfer sich mit Mopeds auskennt, evt. da mal nachfragen.
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Tölpel » 16.09.2017, 09:33

Ich war bereits beim TÜV und die o.a. Infos stammen direkt von einem Sachverständigen für Sonderabnahmen. Er hatte auch die Information vorliegen, dass sich seit 1997 nichts mehr am Fahrwerk verändert hat. Die einzige Alternative wäre aus meiner Sicht, das Federbein in die Papiere eintragen zu lassen. Evt. würde auf Grund der vergebenen KBA-Nr. eine Sichtprüfung ausreichend sein. Allerdings hätte eine Eintragung zur Folge, dass das Bike eben auch nur mit diesem dann verbauten Federbein gefahren werden darf. Eine Rückrüstung auf Original wäre dann wieder mit einer Vorführung beim TÜV und einer Austragung des YSS verbunden. Ziemlich viel Aufwand und Kosten, wo der Hersteller doch eine ABE verspricht.

Gruß
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon oxtorner » 16.09.2017, 16:56

Tölpel hat geschrieben:Ich war bereits beim TÜV und die o.a. Infos stammen direkt von einem Sachverständigen für Sonderabnahmen. Er hatte auch die Information vorliegen, dass sich seit 1997 nichts mehr am Fahrwerk verändert hat.

Sonderabnahmen? Aha. Aber:
Tölpel hat geschrieben:Bike mit angebautem Federbein beim TÜV vorführen und in den Papieren eintragen lassen. Sollte zwar laut TÜV möglich sein, in wie weit dies aber ohne größere Prüfungen möglich ist (z.B. Fahren mit Höchstgeschwindigkeit), konnte mir der Sachverständige adhock nicht mitteilen.


Sollte ich daraus jetzt Rückschlüsse auf Deine Fragestellung ziehen?

Tölpel hat geschrieben:Die einzige Alternative wäre aus meiner Sicht, das Federbein in die Papiere eintragen zu lassen. Evt. würde auf Grund der vergebenen KBA-Nr. eine Sichtprüfung ausreichend sein. Allerdings hätte eine Eintragung zur Folge, dass das Bike eben auch nur mit diesem dann verbauten Federbein gefahren werden darf. Eine Rückrüstung auf Original wäre dann wieder mit einer Vorführung beim TÜV und einer Austragung des YSS verbunden.


Das ist definitiv Quatsch! Das Wörtchen "oder" existiert auch in der Zulassungsbescheinigung.

Oppa hat das zwar schon mehrfach geschrieben, aber nochmal zum Mitmeisseln: Wenn ich etwas vom TÜV will, dass über die normale Hauptuntersuchung hinausgeht, dann gehe ich zu einer Prüfstelle, wo ich mit genau dem Sachverständigen spreche, der die Annahme vornehmen soll. Der kann mir sehr genau sagen, was er sehen will und welche Prüfungen er durchzuführen gedenkt! Auch was der Spaß kosten wird, kann er vorher sagen. Von Sonderabnahme kann bei vorhandener ABE von eine Maschine mit gleicher Leistung und gleichem Fahrwerk keine Rede sein. Für die endgültige Abnahme und Eintragung geht man zu genau dem Sachverständigen, mit dem man vorher gesprochen hat. Und ja, es ist kein theoretisches Gebrabbel, sondern gerade im März d.J. gemacht: Federbein einer K100 bei einer K75 eintragen lassen.

Es ist keinesweg sicher, ob es beim TÜV-Hannover überhaupt einen Prüfer gibt, der das einträgt. Für mein Gespann habe ich eine halbwegs aktuelle Liste mit Sachverständigen, die über ganz Deutschland verteilt sind. Will ich Änderungen an der Bremse, gehe ich zu einem anderen Sachverständigen als wenn ich einen neuen Reifen eingetragen haben will. Und ich habe den Eintrag für einen Autoreifen für hinten _und_ für einen Geländereifen, jeweils mit einer anderen Felge! Da kann ich mir aussuchen, was ich fahren will.

So long
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Tölpel » 16.09.2017, 22:47

Hallo oxtorner,

habe jetzt nicht wirklich verstanden, was Du mir und den anderen damit sagen möchtest.

Das, was ich oben geschrieben habe, ist das, was mir der TÜV Sachverständige gesagt hat. Wenn für das Federbein, in Verbindung mit meiner Maachine, keine ABE besteht, dann muss ich es eintragen lassen, damit die Maschine ihre ABE nicht verliert.

Bei nachträglichen Sondereintragungen gibt es meines Wissens kein 'oder'. Es ist falsch zu glauben, dass eine Rückrüstung auf Original automatisch korrekt ist und das Fahrzeug danach die ABE behält, weil in den Papieren weiterhin das umgerüstete Teil eingetragen ist. Genau so wurde mir das einmal vom TÜV erklärt. Vielleicht hat sich dies ja inzwischen geändert, mir wäre dies aber neu. Mich würde interessieren, ob bei den von Dir erwähnten Eintragungen ein 'oder' mit eingetragen wurde.

Zum Umfang der Prüfungen und der Kosten konnte mir der Sachverständige, zumindest im Moment meiner Nachfrage, keine genauen Angaben machen. Da er der Sachverständige für Sonderabnahmen ist, gehe ich davon aus, dass er der korrekte Ansprechpartner für mich war. Dies schließt natürlich nicht aus, dass ich in Erfahrung bringen könnte, wie der endgültige Stand wäre. Will ich aber gar nicht (hatte ich aber bereits erwähnt). Maßgeblich ist für mich, dass ich ein Teil erworben habe, von dem der Hersteller behauptet, es läge in Verbindung mit meiner Maschine eine ABE vor, er aber nicht in der Lage ist, eine solche vorzulegen.

Jeder, der die oben genannten Schritte für eine Eintragung durchführen möchte, möge dies bitte tun und sich von meinem Geschreibsel nicht davon abhalten lassen. Ich wollte nur meine Erfahrungen und meine Beweggründe darlegen.

Gruß
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Oppa » 16.09.2017, 23:40

Nur zu Ergänzung und zur allgemeinen Information:

Es gibt 2 Arten der "Eintragung". Die in die Fahrzeugpapiere, das erfordert bei späterer Rückrüstung auf's Original eine (kostenpflichtige) Umschreibung. Und zweitens kann man sich alternativ eine "Prüfbescheinigung" ausstellen lassen und diese dann wie eine ABE mitführen. Kostet das Gleiche und es gibt keine Umschreibung, wenn man das Original wieder einbaut (z. B. bei Verkauf des Fahrzeuges in Originalausstattung). Dieses Verfahren ist mir seit mehreren Jahren bekannt, im Mai habe ich das so beim örtlichen TÜV für meinen ABM-Lenker an der ZX10R gemacht, für den es nur eine Teileprüfung gibt. Ich sehe keinen Grund, warum das bei dem Federbein nicht gehen sollte.
Zuletzt geändert von Oppa am 18.09.2017, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Tölpel » 17.09.2017, 07:57

Oppa hat geschrieben:Nur zu Ergänzung und zur allgemeinen Information:
Es gibt 2 Arten der "Eintragung". Die in die Fahrzeugpapiere, das erfordert bei späterer Rückrustung auf's Original eine (kostenpflichtige) Umschreibung. Und zweitens kann man sich alternativ eine "Prüfbescheinigung" ausstellen lassen und diese dann wie eine ABE mitführen.


Danke, das ist ja Mal eine verfünftige Aussage. :D Ich kannte bisher nur die Eintragung in die Papiere. Eine Prüfbescheinigung (analog einer 'ABE') ist mir tatsächlich neu. Gut zu wissen!

Gruß
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon c_rath » 18.09.2017, 10:55

Also ich habe besagtes YSS Federbein seit dem Wochenende verbaut.

Werde beim nächsten TÜV Termin im Frühjahr 2018 spätestens sehen was der Herr Ingenieur zu der ABE sagt.
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Tölpel » 01.10.2017, 17:34

Hallo Leute,

ich habe das YSS-Federbein nun doch nicht zurückgesandt und es gestern eingebaut. Wenn ich 2019 zur HU muß, werde ich ja sehen, was der TÜV dazu sagt. Ggf. werde ich mir dann eine Prüfbescheinigung ausstellen lassen.

Das Federbein lässt sich leider nicht, so wie ich es mir erhofft hatte, im vollständig eingebauten Zustand einstellen (Federvorspannung). Allerdings muss man es hierfür auch nicht vollständig ausbauen. Es genügt, die obere Halteschraube und die hintere Schraube der Umlenkung (also genau die vor der unteren Federbeinhalteschraube) herauszunehmen. Dann lässt sich das Federbein ein Stück nach hinten klappen, was für eine Verstelllung der Vorspannung genügt.

Das YSS war im Lieferzustand 5 mm länger eingestellt, als das Original. Ich habe die Länge um 1 mm verkürzt und die Federvorspannung ein wenig erhöht. Damit steht die Kawa hinten ein Stück höher. Beim Fahren hat sich heute aber herausgestellt, dass mir die Maschine zu schräg steht und daher werde ich die Federbeinlänge nochmals anpassen.

Auffällig am YSS ist, dass die Feder um ca. 1/3 kürzer und der Durchmesser geringer aussfällt. Weiterhin ist das YSS deutlich leichter. Die Zugstufe lässt sich mit 28 Klicks einstellen.

Heute bin ich, wie schon gesagt, mit dem YSS gefahren. Obwohl das Federbein eine deutlich höhere Federvorspannung besitzt, spricht es hervorragend auf Bodenunebenheiten an. Zwar ist es nicht ganz so komfortabel (die Vorspannung ist in einem sehr weiten Bereich niedriger und höher einstellbar) wie das Original, dafür bietet es aber viel mehr Reserven. Mit dem Originalfederbein und max. eingestellter Vorspannung federte die ZZR hinten viel zu weit ein. Dadurch konnte die vordere Gabel ihr Federvermögen gar nicht ausspielen und es zog immer eine Unruhe ins Fahrwerk ein. Mit dem YSS ist dies nicht mehr der Fall.

Nach einer Ausfahrt kann ich natürlich noch kein endgültiges Ergebnis mitteilen, aber ich bin schon jetzt sehr angetan.

Gruß
Tölpel
Zuletzt geändert von Tölpel am 02.10.2017, 23:02, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Oppa » 02.10.2017, 14:50

Tölpel hat geschrieben:... Zwar ist es nicht ganz so komfortabel (die Vorspannung ist in einem sehr weiten Bereich niedriger und höher einstellbar) wie das Original...
was verstehst Du denn unter "komfortabel"? Das schwammige "In-die-Knie-Gehen" in Kurven etc? ;) Wenn Dir das Neue "steifer" vorkommt, dann kann ich nur wiederholen, was ich hier schon ein paarmal geschrieben hab: schau mal in gut bekannten Kurven auf den Tacho. Dachte auch erst, das (damals) neue Wilbers sei stocksteif, bis ich bemerkte, dass ich in 'ner vorherigen 80iger-Kurve völlig unbewusst >90km/h anstehen hatte... ;)
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon Tölpel » 02.10.2017, 18:20

Ich würde es jetzt nicht als 'steifer' betrachten; dies würde ich eher mit einer stärkeren Druckstufendämpfung in Verbindung bringen. Aber ansonsten würde ich deiner Beschreibung zustimmen. Dieses weiche, sofahafte Gefühl ist halt weg. Und das ist ja auch gut so.

Gruß
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Federbein-Alternative

Beitragvon ukofumo » 02.11.2017, 12:53

Es gibt noch eine weitere Alternative das etwas schwächliche ZZR600-Federbein zu ertüchtigen.
Vorraussetzung ist allerdings dass die Dämpfereinheit noch in Ordnung ist, dann bietet Hyperpro eine progressive Austauschfeder an.
http://www.hyperpro-shop.de/epages/6186 ... -KA-SSB-xx

wer zudem gleichzeitig über den Austausch seiner Gabelfedern nachdenkt wäre ggf. auch mit diesem Combi-Kit gut bedient:
http://www.hyperpro-shop.de/epages/6186 ... 20Feder%22
(ob's sdas allerdings für die Zette gibt, geht aus deren HP nicht so richtig hervor)
Gruß Uwe
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Re: Federbein-Alternative

Beitragvon c_rath » 06.11.2017, 09:45

ukofumo hat geschrieben:Vorraussetzung ist allerdings dass die Dämpfereinheit noch in Ordnung ist



Genau da liegt bei vielen da Problem
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Re: Federbein YSS keine Alternative -Welches dann nehmen?

Beitragvon schnorpser » 06.11.2017, 10:02

Hallo,

am Freitag war ich mit einem Kumpel ein Motorrad von einem Händler abholen. Bei diesem lag ein YSS-Federbein auf dem Tisch. Also fragte ich ihn bzgl. Qualität und Kaufempfehlung. Seine Aussage: Kann man kaufen, stecken ehemalige Entwickler von White Power (WP) dahinter.
Weiterführende Links:
https://yssfahrwerk.wordpress.com/about/
http://www.so-products.com/produkte/yss/


Informierende Grüße am Rande,
Schnorpser
ZZR-600 E1, Bj 93, Zweirad-Blog: https://zweirad.schnorpser.de
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