Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Rund um den Motor der ZZR 600
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Oppa
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Oppa » 31.05.2016, 16:02

Unbefleckte Theorie: Kurbelwelle nach einer Seite schieben, Messuhr anhalten und "Nullen"; Kurbelwelle nach der anderen Seite schieben. Wo ist bei der Zette das Problem? :-k
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dr.gonzo
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 31.05.2016, 20:10

@ zauberer:
weil ich alles messen will.
ja, der wert existiert im WHB Kapitel 2.25, unter "Removal", nennt sich "endplay" (ich hab das WHB auf englisch)
neuzustand: 0,05 - 0,21 mm
Max. Zustand: 0,4 mm
Abnutzung in Form von Kastenverzug, nehme ich an, da die Hälften getauscht werden sollen, wenn das Maß überstigen ist.

@ Oppa:
genau dieser Test ist einer der beiden, die im WHB vorgeschlagen werden.
--> Mein Messwert 2,4 mm :-k
Problematik: Die Lima und der Anlasserkranz ist entfernt. Setzte ich letzteren wieder auf, habe ich GAR KEIN Spiel mehr. Aber die Ölbohrungen der Lager sitzen dann auch außer mittig. Erkennt man allein an den radialen Abnutzungsspuren in den Schalen.

Weiß jemand Rat?
Kann mir jemand Methode 2 erklären, mittels Fühlerblattlehre? hab da auch einige Theorien verfolgt, die mir spanisch vorkommen... #-o

danke



EDIT: Die KW stüzt sich im OBEREN Kurbelkasten an dem zweiten Hauptlager axial ab. Steht nicht im WHB... Das kann dann am einfachsten mittels Fühlerblattlehre gemessen werden, wie im WHB beschrieben.

Des weiteren: Schaltwalze ist noch sehr gut, Gabeln ham dafür gelitten, also ausgelutscht.
Was mich wundert, ist, dass die Steuerkette noch so gut wie Neumaß aufweist. wenn überhaput minimal abweichung. Hab mit 2 verschiedenen messgeräten an bestimmt 10 Stellen gemessen, kette dabei flach aufliegend und leicht auf spannung. cool!
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Scaz0r » 05.06.2016, 23:39

dr.gonzo hat geschrieben:@ zauberer:
weil ich alles messen will.
ja, der wert existiert im WHB Kapitel 2.25, unter "Removal", nennt sich "endplay" (ich hab das WHB auf englisch)
neuzustand: 0,05 - 0,21 mm
Max. Zustand: 0,4 mm
Abnutzung in Form von Kastenverzug, nehme ich an, da die Hälften getauscht werden sollen, wenn das Maß überstigen ist.

@ Oppa:
genau dieser Test ist einer der beiden, die im WHB vorgeschlagen werden.
--> Mein Messwert 2,4 mm :-k
Problematik: Die Lima und der Anlasserkranz ist entfernt. Setzte ich letzteren wieder auf, habe ich GAR KEIN Spiel mehr. Aber die Ölbohrungen der Lager sitzen dann auch außer mittig. Erkennt man allein an den radialen Abnutzungsspuren in den Schalen.

Weiß jemand Rat?
Kann mir jemand Methode 2 erklären, mittels Fühlerblattlehre? hab da auch einige Theorien verfolgt, die mir spanisch vorkommen... #-o

danke



EDIT: Die KW stüzt sich im OBEREN Kurbelkasten an dem zweiten Hauptlager axial ab. Steht nicht im WHB... Das kann dann am einfachsten mittels Fühlerblattlehre gemessen werden, wie im WHB beschrieben.

Des weiteren: Schaltwalze ist noch sehr gut, Gabeln ham dafür gelitten, also ausgelutscht.
Was mich wundert, ist, dass die Steuerkette noch so gut wie Neumaß aufweist. wenn überhaput minimal abweichung. Hab mit 2 verschiedenen messgeräten an bestimmt 10 Stellen gemessen, kette dabei flach aufliegend und leicht auf spannung. cool!


Wenn ich das lese will ich Feldbett und Schlafsack einpacken und in der Garage einziehen. Den ganzen Tag mit Messwerkzeugen rumspielen \:D/
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Oppa » 05.06.2016, 23:50

Es gibt Verrückte und es gibt den Dennis! :badgrin: :badgrin: :badgrin:
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Raptor-Flyer » 06.06.2016, 00:23

Ich muss sagen, respekt, dass du das so durchziehst. Da ich wohl demnächst nen Austauschmotor benötige, werde ich den alten auch mal zerlegen und überprüfen. Finde deinen Bericht dazu sehr interessant.
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 06.06.2016, 13:48

und ich find die Hilfe des Forums sehr interessant ^^ Denke es läuft auf eine kurze Anleitung für Fortgeschrittene hinaus. Im WHB steht schon sehr viel, besonderes oder fehlendes werde ich anmerken und zudem noch alles übersichtlich zusammenfassen. so auf einen blick mäßig mit kosten und kaufquellen, links und so.

läuft gerade doch darauf hinaus, dass ich das ein oder andere spezialWZ besorgen muss. evtl. kann man das dann auch bei mir leihen, sonst lohnts ja nit ;)

allein ne tabelle über die maße und anzahlen der simmerringe und lager ist schon ne entlastende sache, wenn das nit jeder immer wieder selber machen muss.

@dennis: würd mich auch gern für ne woche da einsperren und mit nem top teil rauskommen, heureka schreien. aber muss das häppchenweise machen, imma mal abends ne halbe std... freu mich schon soooooooooooooooo aufs zusammenbauen!

der gedanke "nicht weitermachen weil zu teuer" wird immer kleiner, wird abgelöst durch "machen wollen" :roll: :roll: :D
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Oppa » 06.06.2016, 16:34

Schön, hier Leute mit technischem Sachverstand und einer gehörigen Portion Engagement zu treffen! Noch schöner, wenn das erworbene Wissen dann auch noch für Alle offen mitgeteilt wirt!
=D> =D> =D>
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 07.06.2016, 08:46

kann ich nur zurückgeben ;)
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 05.07.2016, 12:41

Projekt lebt noch. Hat heute nochmal einen großen Schritt getan.
Muss die Daten noch aufarbeiten und euch nach und nach einiges Fragen.
Es fehlt nurnoch der Ventilkopf, dann ist das Messen vorbei und es geht an die Kauf-Recherche.

Frage: Kann ich meine Ölpumpe (die derzeit eingebaute) mit einer Kompressionsmessuhr prüfen?
Im WHB steht was von ner Öluhr, aber wenn die Komp.uhr Gas aushält isse auch gegen dickes Öl dicht. Druck wird im Bereich 5 bar liegen, also auch problemlos. Erfahrungen??
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon oxtorner » 05.07.2016, 14:07

dr.gonzo hat geschrieben:Frage: Kann ich meine Ölpumpe (die derzeit eingebaute) mit einer Kompressionsmessuhr prüfen?
Im WHB steht was von ner Öluhr, aber wenn die Komp.uhr Gas aushält isse auch gegen dickes Öl dicht. Druck wird im Bereich 5 bar liegen, also auch problemlos. Erfahrungen??


Und dann, also wenn es ginge? Wie bekommst Du das Öl aus dem Kompressionsdruckmesser wieder raus?
Dergl. wenn es nicht geht? Einmalmeßgeräte?

Dazu kommt, wie immer bei so improvisierten Sachen noch etwas wirklich ekliges: Wichtig ist der Öldruck bei Betriebstemperatur des Öls. Selbst wenn die Pumpe verschlissen ist, bringt sie im kalten Zustand mit kaltem Öl mit hoher Viskosität hohen Druck, der dann bei Betriebstemperatur zu klein sein kann. Geht der improvisierte Meßaufbau nicht, kann man, beim Messen unter Betriebstemperatur vielleicht erleben, dass man im kochenden Ölnebel steht. Würde ich vermeiden wollen.

Ich würde, wenn ich je in die Verlegenheit käme, Öldruck messen zu müssen, entweder ein entsprechendes Gerät kaufen oder mit einem Sensor und Vielfachmessgerät etwas Dauerhaftes aufbauen. Bisher war das aber nie notwendig. Die Pumpe messen, also Spiel der Zahnräder und Spaltmaß zum Gehäuse, hat es immer getan.

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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 06.07.2016, 13:09

Danke für die warnenden Hinweise xotorner :)

Also das Öl bekäme ich ebenso wieder raus, wie auch das Gas beim Komp.test, per Knopfdruck. Dann a bisl Bremsenreiniger hinterher, Druckluft, gut is. Oder einfach so lassen, gut geschmiert eben :)

Betreibstemp. ist klar. Komp.test wird ja auch bei Betriebstemp. gemacht, also ein paar Grad wird das komprimierte Frischgas dann auch schon haben. Öl mit 100°C würd ich aber auch riskieren... Danke für den Hinweis, hast echt recht die Gefahr mit dem Ölnebel. Werd dann meinen speziellen Schutzanzug tragen :) Komplette Montur mit Maske, Schal, Stiefel, Helm, Visir runter, Luftlöcher zu etc. (So kann man übrigends auch Bienennester im Hochsommer aus Kofferräumen entfernen ^^) Videokamera nicht vergessen.

Dennoch sind die Komp.uhren mit Schraubgewinden (vgl. Ölablassschraube) + Dichtring. Hoffe aufs beste.

Noch Offen ist:
- Gibt es Einmaleßgeräte?!
- Im WHB steht nur der Drucktest für die Ölpumpe. Nix von Spaltmaßen o.Ä. Woran haste da gedacht oxtoner? Problematisch ist, dass meine Zahnräder-Dichtkantenflächen hier und da mal ne Kerbe aufweisen, wodurch mir der Gesamtspalt nix bringt...
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon oxtorner » 06.07.2016, 15:28

dr.gonzo hat geschrieben:Noch Offen ist:
- Gibt es Einmaleßgeräte?!
- Im WHB steht nur der Drucktest für die Ölpumpe. Nix von Spaltmaßen o.Ä. Woran haste da gedacht oxtoner? Problematisch ist, dass meine Zahnräder-Dichtkantenflächen hier und da mal ne Kerbe aufweisen, wodurch mir der Gesamtspalt nix bringt...


Ja, es gibt Eimalmeßgeräte. Da, wo das Gerät oder die Sensorik durch den Meßvorgang zerstört oder kontaminiert wird, wird sowas eingesetzt. Kostet allerdings gerne 5stellig. Bei einer bekannten Auktionsplattform sind für 20 Fragezeichen Meßgeräte zu haben. Über die Qualität kann man nur mutmaßen, aber für "Pumpe pumpt gut oder nicht" sollte es aber reichen.

Eigentlich stehen die Spaltmaße für die Dichtflächen im WHB, wenn eine solche Messung vorgesehen ist. Für die ZZR weiß ich es allerdings nicht. Würde ich an Deiner Stelle ohnehin für Irrelevant halten. Wenn die Dichtflächen Macken haben, hat es die Pumpe sowieso hinter sich! Wenn nicht jetzt, dann in naher Zukunft. Zusätzlich würde ich klären, was die Kerben verursacht hat. Im Öl ist ja eigentlich nichts, was das machen könnte. Also war oder ist etwas im Öl, das da nicht hingehört. Woher kam es? Solltest Du klären, wird eine Rolle bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung haben.

So long
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 06.07.2016, 22:46

ok danke!

ne die macken sind geringfügig, halt hier und da mal n körnchen oder was. nach der laufleistung i.O. Dennoch tuts was an der Leistung. Will die, die momentan drin ist im lauf vermessen, dann ggf. tauschen beim motorwechsel. den zerlegtn motor (incl. pumpe) kann ich nimmer messen. je nachdem wie die derzeitige pumpe beim tausch ausschaut kann ich bewerten, ob die alte, derzeit zerlegte, auch noch was taugt.

ok dann opfer ich mich mal fürs forum als der idiot, der den öldruck miter kompressionsuhr misst :D wenn mir jeder 5 cent zahlt, der das video sehen will, hab ich die uhr raus ^^
warte aber noch auf das WZ, ist ja nur geliehen vom kumpel, bin ja net blöd. der hat dafür meinen inbus knochen verzuddelt :D

weitere fragen folgen in kürze. freu mich auf eure antworten! danke!!

EDIT:
Suche gerade nach den Gleitlager. Kawa will 10 € pro Stück. Und ich glaub das ist der Preis für eine Hälfte, oder ???
http://www.cmsnl.com/products/metal-cra ... 130341018/

Kann jemand auf anhieb sagen, ob man sowas auch woanders bekommt? Oder zu speziell? Weil dann begeb ich mich mal auf die suche. Sonst sind näml. allein 100 oder 200 € fällig für das bisi metall da...

EDIT 2:
Es sieht wahrlich schlecht aus. Sind wohl spezialteile. eine Hälfte 10 €, also insg. 200 €... Das könnte das Ende des Projekts sein. :( Hat jemand gute gebrauchte liegen?
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 10.07.2016, 10:05

EDIT 3:

Letzter Versuch im Such Forum... Ansonsten fass ich zusammen. Werden dennoch einige Interessante Infos drin sein, teils mit Hirnschmalz. Schafft dann jedem, der auf die gleiche Idee kommen sollte einen guten Überblick, und jedem, der teilarbeiten plant, ne vorberechnung.
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Kurvenkratzer » 11.07.2016, 19:08

Nur mal so zu meiner Information, welche Gleitlager meinst du?
Bremsen ist umwandeln von wertvoller Bewegungsenergie in nutzlose Wärme 8)

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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Scaz0r » 11.07.2016, 20:52

Geht wohl um die Haupt- und Pleuellager.
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 12.07.2016, 07:00

Scaz0r hat geschrieben:Geht wohl um die Haupt- und Pleuellager.


ganz genau
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon ZiemlichZügigerRacer » 12.07.2016, 10:39

Hi Chris,

Wie sehen denn die alten lager aus ? Musst du die unbedingt tauschen ?
Es wäre doch schade wenn das Projekt wegen den blöden Lagerschalen ins Wasser fallen würde :o

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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 12.07.2016, 13:14

Nene die wollen getauscht werden. Du bis da schmwerzfrei oder :) manch einer hier lyncht mich schon, weil ich nach guten gebrauchten guck :D
Ziel des Projekts war, zu checken, ob so eine Überholung in irgend ner Weise lohnt. Is echt nit tragisch, weil gelernt hab ich jetzt schon viel.
und ne coole anleitung für gleichgesinnte kann erstellt werden.
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 01.08.2016, 12:30

Möchte hier einmal anmerken, dass ich jedem nur raten kann, beim Motortausch oder auf jeden Fall bei der Kupplungsreparatur (Reibscheibentausch bei ca. 60 000 km) den Korb zu überarbeiten: Ausbauen und miter Feile die Kerben rausmachen. Werds im Bericht dokumentieren, dauert aba noch bisi, da die Priorität nicht so hoch ist von der Dokumentation.

Hatte das vor kurzem gemacht, da ich die Kupplung wg ein Problem eh aufhatte. Seit dem geht se wie Butter, schont das ganze Getriebe und denke mal hebt dessen Lebensdauer. Diesbzgl. würd ich auch raten, die ollen Metallscheiben imma zu erneuern. Meine sind ziemlich daneben, im nächsten Motor weiß ichs besser.

Werd das Korbüberarbeiten mit Bildern dokumentieren, ist ca. 1 Std sch.. Arbeit, aber es lohnt ungemein. Allein der Schlag in den ersten Gang ist viel viel geringer, weil die Scheiben nun ordentlich trennen und so entkuppelt weniger Kraft durch großere Bewegungsfreiheit der Scheiben vorliegt.
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 03.08.2016, 10:15

Projekt beendet.

Zur Doku: Perfekt ist anders. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

https://www.dropbox.com/s/m39mfgp6b82s6 ... g.pdf?dl=0

Über Kommentare, Ergänzungen und Kritik freue ich mich.
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Zauberer » 03.08.2016, 12:19

dr.gonzo hat geschrieben: Über Kommentare, Ergänzungen und Kritik freue ich mich.

und ich habe deinen Bericht komplett gelesen. Der Abschluss eines großen Vorhabens. Ich denke an diesem Punkt unterscheidest du dich von vielen anderen "Bastlern". Die Dokumentation. =D>
Ein Haufen Arbeit für .... ja, für das Nichtvergessen. Jeder meint doch: Muss ich nicht aufschreiben, ... habe ich doch alles im Kopf. Die Realität zeigt aber, nach 2 Wochen sind min 50% weg. :lol:

Ich finde deinen Bericht sehr interessant und informativ. An diese Art von Motorüberholung werde ich nicht heran gehen. Wobei ich mir eine Teilnutzung des Berichtes bei einem Motor mit geringer Laufleistung und einem Schaden, vorstellen kann.
Die Datei ist in mein Archiv bewandert. ;)
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 03.08.2016, 15:25

:oops: *stolz*

danke danke :) freut mich sehr!

jaja, unabgeschlossene sachen fuchsen mich, und umsonst macht man auch nix.
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon dr.gonzo » 04.08.2016, 07:59

V2:

https://www.dropbox.com/s/ifuuff1yrk8cv ... 2.pdf?dl=0

Hatte die Öldruckmessuhr vergessen. Der Test mit der Komp.uhr steht übrigens noch auf meiner To-DO Liste :)
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Re: Motor-Generalüberholung: Wirtschaftlichkeit und Techniken

Beitragvon Silencer » 04.08.2016, 10:43

=D> Sehr, sehr cool. Ich werde vermutlich nie selbst am Motor rummachen, aber schon den Bericht zu lesen hat mir einiges an Erkenntnissen gebracht.
Meine Kleine: 2003er E-Modell, 88k km, Motor 68k, Tourenfahrer.

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