Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

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Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Zauberer » 10.04.2007, 14:10

Vergaser

Hier entsteht eine Übersicht der in der ZZR eingesetzten Vergaser.
Je nach Bj sind verschiedene Typen und Modelle verbaut worden.

Jeder Vergaser wird mit Bildern beschrieben und vorgestellt.

****************************************************
Variante 1:
Merkmale:
3 Schrauben an den Deckeln, kein Wasseranschluss, schwarze Kuststoffschieber.
Die Schieber haben je 2 kleine Bohrungen.
Einsatz Modelljahre:
1993-1994
Bild Bild Bild
Bild Bild

****************************************************
Variante 2:
Merkmale:
4 Schrauben an den Deckeln, Wasseranschluss (auf dem Bild eingekreist), Aluminiumschieber.
Einsatz Modelljahre:
1994-2004

Bild Bild Bild

Hinweise zu anderen Modellen oder Bj. Zuordnungen bitte mitteilen.
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Vergaser einstellen

Beitragvon Zauberer » 10.04.2007, 14:23

Beitrag von Hägar / 29.06.2006
Vorab wiederhole ich jetzt noch einmal, worauf bereits schon an mehreren Stellen immer wieder hingewiesen wurde:

Wenn einer selber schrauben will, sollte er unbedingt und ohne Ausnahme ein Werkstatthandbuch oder eine Reparaturanleitung haben.

Das hat nichts mit Faulheit der Forumsmitglieder zu tun. Vielmehr ist es einfach so, daß manche Dinge mit Worten und ohne die geeigneten Bilder nur sehr schwer zu beschreiben sind. In den Handbüchern sind die meisten Tätigkeiten aber sehr gut und anschaulich bebildert.

Und wenn es dann mit der Reparaturanleitung in der Hand immer noch nicht weitergeht, dann werden alle gerne im Rahmen ihrer Kenntnisse und Erfahrung helfen.

Zu Deinen Fragen:
Synchronisation und Vergasereinstellung scheint wirklich erforderlich. Wahrscheinlich ist es aber damit nicht getan. Es gibt offenbar noch weitere Baustellen.

Wenn der Motor nicht sauber läuft und zu viel Sprit verbraucht müssen auch andere Ursachen berücksichtigt werden.

Beispielsweise der von Dir verbaute K&N-Filter. Der hat einen geringeren Durchströmunswiderstand. Das bedeutet einen geringeren Unterdruck im Ansaugkanal der Vergaser, was wiederumg dazu führt, das weniger Sprit durch die Kraftstoffdüsen angesaugt wird. Das Gemisch wird magerer und die Motorleistung kann abnehmen. Magereres Gemisch heißt aber nicht "weniger Verbrauch". Vielmehr mußt Du wegen der geringeren Leistung den Hahn weiter aufdrehen, was dann indirekt eben doch zu einem höheren Verbrauch führt.

Um Deinen Problem auf den Grund zu gehen würde ich folgendermaßen vorgehen:

1. Schritt eins wären Zündkerzen und Ventilspiel. Aber Du schreibst ja, daß das schon gemacht sei. Okay also.

2. Vergaser gründlich reinigen: Dazu die vier Schlauchschellen der Gummi-Ansaugstutzen lösen und die komplette Vergaserbank als Einheit nach hinten abziehen. Gas- und Choke-Züge können eingehängt bleiben. Vergaserbank umdrehen und mit der Oberseit auf dem Motorblock ablegen. Jetzt die vier Schwimmerkammern abschrauben und Schwimmer mit Nadelventilen entnehmen. Schwimmerkammer penibel auswaschen. Dann Hauptdüsen rausschrauben und in Vergaserreiniger einweichen. Schwimmernadeldüsen samt eingangsseitigem Sieb rausschrauben. In dem jeweiligen Sieb setzt sich gerne Schmutz fest (Wichtig!!!).

Weiteres Auseinanderschrauben geht kaum. Jetzt alle offenen Kanäle mit Druckluft durchblasen und die ausgebauten Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen.

3. Nach Einbau der Vergaserbank kommt jetzt das Synchronisieren. Dazu Mopped warmfahren. Bitte nicht im Standgas, sondern tatsächlich fahren.

Das Synchronisieren mit nur zwei Uhren geht zwar, ist aber umständlich und nicht so genau. Du schreibst richtig: Erst 1+2, dann 3+4 und abschließend 2+3. Mußt mit zwei Uhren aber jedesmal umstecken. Vergiß beim Umstecken aber nicht, die Stopfen und/oder Schlauche an den Unterdrucknippeln wieder anzuschließen. Sonst ziehen die Vergaser Nebenluft.

Wenn Du vier Uhren hättest, bräuchtest Du mit etwas Erfahrung keine Benzinflasche. Wenn nach dem Warmfahren die Vergaser freiliegen, dauert das Synchronisieren nur eine oder zwei Minuten im Standgas. Dazu brauchst Du keine externe Spritzufuhr. Der Spritvorrat in den Schwimmerkammern reicht.

Bei zwei Uhren mit Umstecken wirst Du aber wahrscheinlich nicht schnell genug sein. Für eine externe Spritzufuhr brauchts Du keine teure Zubehörflasche. Irgendeine improvisierte Lösung mit Kanister etc. oder hochgelegtem Tank und verlängertem Schlauch tuts auch.

4. An der unteren Vorderseite der Schwimmerkammern befinden sich die Leerlaufgemischschrauben. Zu deren Einstellung brauchst Du einen kurzen Schraubendreher, den Du von unten einführen kannst. Mache Dir mit Permanetstift eine Markierung auf den Griff. Motor im Standgas laufen lassen. Dann die Leerlaufgemischschraube ohne Kraft reindrehen und die Umdrehungen zählen. Sie sollten vorher so etwa 2 1/2 Umdrehungen rausgeschraubt sein. Der Motor läuft jetzt unruhig auf drei Pötten, da ja das Leerlaufgemisch eines Vergasers weggedreht ist. Jetzt Schraube wieder rausdrehen und Umdrehungen zählen. Bei etwa 2 Umdrehungen sollte der tote Zylinder wieder hörbar werden. Dann noch eine zusätzliche halbe Umdrehung raus. Fertig. Das ganze mit den anderen drei Zylindern in gleicher Weise.

5. Jetzt Probefahrt machen.

6. Sollte immer noch nicht alles in Ordnung sein, sind die Hauptdüsen dran. Kann sein, daß wegen des K&N-Filters das Gemisch bei Teil- und Vollast nicht stimmt. Dies ist nicht einstellbar!

Hier hilft nur der Austausch der Düsen. Wenn die einzige Änderung an Deinem Setup nur der Filter ist, hast Du wahrscheinlich ein zu mageres Gemisch. Auch Sportauspuffanlagen neigen dazu, das Gemisch abzumagern. Da hilft nur: Einen Satz der nächst größeren Hauptdüsen zu besorgen oder mit der Düsenreibahle aufreiben, bis es passt. Das ist viel Probiererei.

Einfacher gehts, wenn Du wieder den Original-Filter einbaust.


So, das wars fürs erste.

*************************************************
Beitrag von Hägar 17.12.2006
Position der Hauptdüsennadel
Es geht einfach nur darum, daß zu jeder Gasstellung eine gewisse Hubstellung der Membranschieber gehört. In den Membranschiebern hängen die Düsennadeln und werden gemeinsam mit den Schiebern angehoben oder abgesenkt.

Die Düsennadeln hängen in den Hauptdüsen, so daß zwischen Haupdüse und Düsennadeln ein ringförmiger Spalt entsteht. Die Düsennadeln sind konisch geschliffen, d.h. sie sind unten dünner als oben. Je tiefer sie mit ihrem dicken Ende in die Hauptdüsen eintauchen, um so kleiner wird der freibleibende Ringspalt. Es fließt weniger Kraftstoff. Das Gemisch wird magerer.

Die konische Form der Nadeln ist so abgestimmt, daß bei jeder Gasstellung und der daraus folgenden Schieberstellung ein optimaler Ringspalt in der Düse entsteht, und damit ein optimales Gemisch.

Manchmal kann es sein, daß das Gemisch aber nicht optimal ist. Oft wählen die Herstelle eine Nadelform, um gesetzliche Abgasnormen zu erfüllen, was manchmal zu einem nicht optimalen Laufverhalten des Motors führt.

Durch Anheben der Nadel taucht diese nicht ganz so tief in die Hauptdüse ein. Der Ringspalt wird größer. Das Gemisch wird fetter. Ob dadurch allerdings das Laufverhalten besser wird, halte ich für fraglich... Muß ausprobiert werden.

Beitrag von Kawakitschi 15.01.2006
Vielleicht als Ergänzung: Mit etwas mehr Luft bzw. weniger Luftwiderstand im Ansaugtrakt macht es erst Sinn, die Düsennadel anzuheben. Insgesamt kommt dann etwas mehr Gemisch (mit wieder der optimalen Zusammensetzung Sprit/Luft) in den Zylinder. Bei K&N-Luftfilter wäre das z.B. der Fall. Geh mal davon aus, daß das Gemisch standardmäßig optimal eingestellt ist (Verbrauch, Abgas, Gasannahme usw.) und vergiß das `Rumdrehen ohne Abgastester.
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Wasseranschluss Vergaser

Beitragvon Zauberer » 08.04.2008, 20:56

Heute habe ich meine gereinigten Vergaser wieder zusammen gebaut.
Ich habe hier so einige liegen :D
Bild

Dabei ist aufgefallen, dass ich auch Exemplar habe, dass den Wasseranschluss vorgesehen hat, aber keine Schläuche dran sind oder waren. Dieser steht zum Verkauf!

Der Wasserschluss ist eigentlich nichts. Ein Messingstift wird am Vergaser verschraubt. Das ist alles. Das Wasser fließt nicht in oder an den Vergaser.
Einzige Erklärung wäre Wärmeleitung. Der Messingstift (an dem die Wasserschläuche angeschlossen sind) nimmt die Wärme vom Wasser auf und leitet sie an das Gehäuse vom Vergaser.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, der Wasseranschluss an dem Vergaser ist nur Spielerei.
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Beitragvon Zauberer » 06.06.2009, 16:21

Und wieder was neues gefunden.
Die Drosselklappen sind nicht geschraubt .... sehen nur aus wie Schrauben.
Die Dinger sind voll vernietet.

Bild

und mussten dann mal zerstörerisch entfernt werden.
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Vergaserkunde

Beitragvon Zauberer » 09.06.2009, 21:54

Und endlich ist es geschafft.

Meine kleine Vergaserkunde ist fertig.
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Roli » 13.06.2011, 01:36

Hallo ! Vergaser bis Bj. 92 ist leider nicht dabei ! MFG. Roli

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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Checke » 20.07.2011, 00:17

Ich habe heute mal mein Vergaser auseinander gehabt, jedoch habe ich es nicht geschafft das Sieb zu entnehmen :(
Mit WD40 Probiert aber es ließ sich nur drehen mehr nicht.

Ich habe es auch nicht hinbekomme durch reinigen der Ventile das bei überall der chocke gleich öffnet :|

Kannst du mir sagen was ich da falsch gemacht habe?
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Ingo S. » 28.03.2013, 16:17

Ok, habe den Begriff Werkstatthandbuch und Reparaturhandbuch sogesehen durcheinandergebracht ... Ich hoffe, man verzeiht mir.
Meine 'Neuvorstellung' ist erledigt.

Zum Thema Vergaser kann ich nur sagen, dass es - zumindest bei meiner Maschine - gar nicht so easy ist, das Teil wieder ordentlich zum Laufen zu bringen. Obwohl ich schon etliches an Autos und Motorrädern geschraubt habe, stoße ich hin und wieder bei solchen etwas komplizierter aufgebauten Teilen auf Widerstand - sprich es treten Probleme auf.

Einstellwerte sind hier sicherlich immer wichtige Grundinformationen. Detailfehler führen leider oft zu unerwarteten Problemen. Es ist auch einiges an Erfahrung nötig, um so komplexe Baugruppen wie einen Vergaser (bzw. einer ganzen Anlage wie bei einer 4-Zylinder Maschine) zu beherrschen. Trotzdem kann man es selber hinbekommen. Ich drücke allen die Daumen, die es selber versuchen. Man lernt so auch vieles über sein Mopped kennen.

Gruß
Ingo

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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Schnibbelwind » 31.07.2015, 11:54

Moin, kann einer was sagen zur Federlänge vom D und E Modell ?

Will die unterschiede mal auflisten.


Hier habe ich schon mal etwas:

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Vergaser ZZR: Keihin Seiki CVK-D36
Teil:               D-Mod.      E-Mod.
Main-Jet            142         135
Main-Air-Jet         70         50
Needle-Jet-Mark      N14G      N1VC
(Jet-Needle)                  
Needle-Jet            6         6
Pilot-Jet(SlowJet)   35         35
Pilot-Air(SlowAir)   110         110
Starter-Jet          52          52
Pilot-Screw          2,5-3,0       2,5-3,0   Turns
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Asgard » 17.11.2015, 20:53

Mal ne Frage. Ich habe mir grad die Anleitung zum Vergaserrichten angeschaut. Dabei ist mir was aufgefallen. Bei meiner waren die Schieberführungen total eingelaufen. Das ist natürlich total mist, da die Schieber ewig viel Spiel hatten. Ich hatte noch eine zweite Bank aus Ebä da war es eher noch schlimmer. Wie sieht denn das bei euch aus. Hat das schon wer getauscht? Denn Rep. geht doch schlecht beim Schieber, oder irre ich mich?
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Oppa » 17.11.2015, 21:53

An welcher Stelle waren die denn eingelaufen bzw. wie bewegten die sich 'anders'? Werde meine Bank demnächst ausbauen, dann kann ich das mal gegenchecken. Hat allerdings erst 30tkm.
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Asgard » 18.11.2015, 21:10

Die Führung vom Schieber gibt meist nach. Also fangen die Schieber an zu klappern. Bei meinem Einzylinder, das ist ein Rundschieber, hab ich den Versager sauber ausgedreht und ein Übermassschieber verbaut. Ok der war paar Jahre älter, aber der Unterschied war mehr als deutlich. Obwohl der Schieber ja bei Vollgas gar nicht mehr im Luftstrom hängt. Ich denke das er die Vibration auf die Nadel überträgt und das dann Mist für die Kraftstoffversprühung ist.
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Oppa » 18.11.2015, 22:54

Werde am WE den Vergaser vermutlich runterholen, dann schau ich mal, wieviel Spiel bei meinem Vergaser ist, dann hast Du einen Vergleich.
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Asgard » 22.11.2015, 15:10

Und sonst noch nie jemand drauf geachtet?
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon Oppa » 22.11.2015, 22:32

Sorry, bin noch nicht ganz so weit gekommen dieses WE. Geht halt nur eins nach dem anderen. Habe aber die Fuhre gerade total gestrippt, steht noch auf Hauptständer und einem Scherenwagenheber, ansonsten alles raus. Vergaser und Kühler kommen in Kürze dran! Lenkkopflager will ich auch warten, muss mich aber erst noch schlau machen, Schraube wollte einem beherzten Griff nicht nachgeben und ohne festen Stand auf dem Vorderrad... Bist aber nicht vergessen!!! [-o<
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Re: Vergaser - Übersicht D und E Modell / Unterarten / Bj.

Beitragvon zinnobergelb » 21.05.2017, 11:19

Ich frag mal schüchtern nach, weil ja schon sooo viel über die Gemischschrauben geschrieben wurde....

Ich hab eine Reparaturanleitung von Bucheli, Band5157.
Und da steht hinten bei den Einstelldaten:
SAM_3149.JPG

Ich lese aber überall in den Beiträgen, dass 2,5 Umdrehungen eingestellt werden soll, also etweas "fetter" als im Buch angegeben.
Ist das "magere" Gemisch nur wegen den Abgaswerten so angegeben? :-k

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Beitragvon Oppa » 21.05.2017, 13:54

Ich verrmute eher, dass es sich auf das D-Modell bezieht. Müsste mal im Ergänzungsband "E-Modell" zum WHB nachsehen.
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