ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

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ukofumo
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ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon ukofumo » 06.07.2016, 11:19

Hallo zusammen,
Wie aus meiner Vorstellung erkennbar suche ich (wieder) eine kleine Zette...
ich hab mich jetzt mal überall hier im Forum so bissi quer gelesen...
Was mir hier irgendwie fehlt ne zentrale Aufstellung über mögliche Schwächen der ZZR600 die man bei einer Besichtigung / Probefahrt ggf. abchecken sollte... (abgesehen von den üblichen Dingen) (zumindest hab ich nix gefunden)

Also was mir noch im Kopf geblieben ist, gab es bei den ersten E1-Modellen (93/94) eine Rückrufaktion wg. möglicher Bruchgefahr an der Hinterradschwinge (meine wurde damals auch dahingehend geprüft...)(Rückruf lief Anfang 95)

Was mir auch bekannt ist das der zweite Gang gerne mal zum rausspringen neigt (die techn. Ursache hierfür hab ich aber noch nicht so recht verstanden)

Was mir auch bekannt ist das die Verkleidung gerne im Bereich der Spiegelbefestigung einreist (durch feine Vibrationen)
(war zumindest so bei den E1 Modellen)
Zuletzt geändert von ukofumo am 13.07.2016, 00:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Zauberer » 06.07.2016, 12:02

ukofumo hat geschrieben: Was mir hier irgendwie fehlt ne zentrale Aufstellung über mögliche Schwächen der ZZR600 die man bei einer Besichtigung / Probefahrt ggf. abchecken sollte... (abgesehen von den üblichen Dingen) (zumindest hab ich nix gefunden)

Da gibt es auch nichts Großes aufzustellen.
Das Problem mit dem 2. Gang, aber das hast du schon auf dem Schirm.
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Re: AW: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Schaitan » 06.07.2016, 15:56

Jede 600er mit über 40 tkm hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zu fühlbarem Getriebe- und Kupplungsverschleiß, erst recht mit mehreren Vorbesitzern.
Der Bumms aus dem Keller wird von einigen Spezialisten mit Vollgas bei teilgezogener Kupplung ausgeglichen, dazu kein Gefühl für saubere Gangwechsel und du hast den Salat.
Fliegt der Gang raus sind Schaltwalze und/ oder Klauen verschlissen, neigt sie unter starker Last zu zu schnellem Hochdrehen sind Druckfedern, Lamellenscheiben und Stahlscheiben der Kupplung auf Verschleiß zu prüfen, ab 60tkm sind alte Druckfedern oft ermüdet. Trennt sie nicht sauber oder lässt sich nicht schalten ist es eventuell nur falsches (PKW- 10W40) oder zu viel/ zu wenig Öl, inkorrekt zusammengebaute Kupplung oder Getriebe auch möglich, Kontrolle in dieser Reihenfolge erspart Arbeit.

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Re: AW: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon ukofumo » 07.07.2016, 10:47

Schaitan hat geschrieben:...erst recht mit mehreren Vorbesitzern.

jepp #-o
bin noch am sondieren was so auf den einschlägigen I-Net Plattformen angeboten wird...
wenn ich da lese BJ96 28 Tkm und 5 Vorbesitzer werde ich immer "komisch" hellhöhrig stutzig.... [-X
und mann glaubt gar nicht wieviele es davon gibt.
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon ukofumo » 07.07.2016, 10:55

Hab da noch was gefunden:

https://www.tourenfahrer.de/motorrad-te ... -zz-r-600/

wenns den Link hier schon gibt...und ich ihn nur noch nicht gefunden habe... vergesst es :roll:
ansonsten wäre es vieleicht für andere hifreich wenn man den Link iwi "anpinnen" könnte (?)
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Schleifi » 07.07.2016, 12:18

ukofumo hat geschrieben:Hab da noch was gefunden:

https://www.tourenfahrer.de/motorrad-te ... -zz-r-600/

wenns den Link hier schon gibt...und ich ihn nur noch nicht gefunden habe... vergesst es :roll:
ansonsten wäre es vieleicht für andere hifreich wenn man den Link iwi "anpinnen" könnte (?)

Wofür hilfreich? Der Text ist allgemein und komprimiert gehalten, so dass er wenig von Nutzen ist.Da findet man im Forum nicht nur umfangreichere, sondern auch viel detailliertere Informationen zu den kleinen Macken. z.B. Getriebe , Federbein, Leistungsloch ect.
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Oppa » 10.07.2016, 07:45

Das Meiste, was da drin steht im Hinblick auf Verschleiß sind Sachen, die auch bei anderen Mopeds statistisch nach so vielen Jahren häufig auftreten. Bei Deiner Erfahrung sollte eine gründliche Besichtigung mit anschließender Probefahrt wohl hinreichend sein. Ein echter "Kaltstart" ist immer sinnvoll, 'n warmer Motor läuft auch beim Anlassen rund. Die letzten Modelle sind jetzt auch schon über 10 Jahre alt, die Grundtechnik über 20 Jahre. Das sind alles "alte Damen". Würde mir eine suchen ab 1996 (verstellbare Vorderradgabel u. a. Upgrades) oder besser ab 200X (2003?), da gab's den rostfreien Edelstahlkrümmer. Der Rest ist Pflege- und Nutzungszustand bzw. die Frage, welche Wartungen gemacht wurden und welche ausstehen und somit eine Preisfrage. Ab 2004(?) gab's wieder einen (Kosten)rückschritt: Brems- u. Kupplungshebel sind nicht einstellbar, kann man aber umbauen, ebenso haben die letzten Baujahre wo was wie eine Schubabschaltung (Knallen lassen ist damit nicht mehr möglich) sowie ein beim Motorlauf automatisch angehendes Fahrlicht, also einen Schalter weniger an der rechten Lenkerarmatur.
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon ukofumo » 10.07.2016, 15:47

Hallo ZZR Gemeinde

@oppa: richtig, der größte Teil der benannt wurde ist mehr oder weniger bei jedem Möppi anzutreffen :-k

Ich hatte ja auch nach den "besonderen" Auffälligkeiten gefragt...
und da scheint es tatsächlich halt nur die Geschichte mit der Schwinge bei den 93-94er Jahrgängen und halt der 2.Gang...
(Kawas möchten halt mit "nachdruck" und präzise geschaltet werden, ist bei der 9er (98-99er BJ) auch so, da zerlegt's gerne den 3.Gang)

War letzte Woche eine von Jahrgang 93 probefahren, hat ca. 38Tkm runter und noch 1J TÜV. Wurde von nem Rentner gefahren.
Leider totaler Pflegestau und warscheinlich auch Wartungsstau (lt Verkäufer wäre Ölwechsel fällig, und Ölstand steht auf minimum) wann der Rest gemacht wurde, also Ventile etc. war vom Verkäufer nicht in Erfahrung zu bringen. Kette sah noch brauchbar aus.
Reifen sind vom Profil her mehr als gut, sind Metzeler Sportec M-1 die meines wissens schon seit rund 10 Jahren nicht mehr produziert werden
(nach der DOT hab ich jetzt nicht geschaut) die sollten auf jeden fall neu gemacht werden (trotz des guten Profils).
Daraus lässt sich auch erkennen das die Maschine die letzten Jahre so gut wie selten bewegt wurde (warscheinlich nur um sie alle 2J zum TÜV zu schaffen ???) Der Verkäufer hat auch gesagt das er des öfteren die Vergaser selbst gereinigt hat, was ebenfalls auf lange Standzeiten zwischendurch schließen läst.
Seitenverkleidung hinten links hat nen kleinen Riss, an einer unauffälligen Stelle (bissi Glasfaser dahinter pappen zum stabilisieren, dann sollte das erst mal gehen)
Der Tank ist "versaut", lt. Besitzer ist ihm da mal Benzin drüber gelaufen und dann ist der Lack abgegangen, damits da nicht rostet hat er einfach deletantisch mit ner Sprüdose drüber genebelt... hat aber einen zweiten Tank liegen der noch unlackiert ist (nur grundiert) er wollte den mal zum Lacker geben und dann halt austauchen.
Bremse vorne OK, hinten sind neue Beläge fällig, im Stand abgefühlt sind alle Lager also Radlager, LKL, Schwinge etc. unauffällig (leider aber nur im Stand) - Verkäufer meinte ich sei ja schlimmer als der TÜV :lol:
Probefahrt: Motor ist Kalt, springt aber sofort an und dann die bekannte Spielerei mit dem Chocke, soweit OK, auch keine ungewöhnlichen Geräusche. Vom Kopf her hört man das tickern bzw. schnattern der Vacuumventile - Kawas klappern halt... sonst ist was kaputt - ansonnsten unauffällig
OK - Gang rein kurz anrollen lassen - bevor es auf die Straße geht - Bremse - ob die auch wirklich alle richtig greifen - will ja nicht gleich an der ersten Kreuzung ne unangenehme Überraschung erleben - wirkt im langsamen Rollen etwas kippelig... und an die "weiche" Federung muss ich mich erst mal wieder gewöhnen...
Dann mal los - erst mal sachte warm fahren - bei ca. 30 - 60 Km/h leichtes Pendeln - was aber bei höheren Geschwindigkeiten dann auch wieder verschwindet (LKL wohl doch nicht mehr so ganz OK...) - ansonsten läuft die Zette... muss mich aber mit den knapp 50PS weniger (gegenüber meiner ZX9R) bissi "arangieren" - zieht aber sauber ab ca. 2000 U/min aus dem Keller hoch - auch der zweite Gang hält - schalten geht recht knackig - halt Kawa-Typisch - Kupplung rupft nicht und rutscht auch nicht durch - letztes Stück noch kurz auf die BAB - bei ca. 130 - 150 Km/h wieder dieses leichte Pendeln, danach ist wieder Ruhe... Hab die gute aber "nur" einmal kurz bis ca. 200 Km/h hochgezogen (wg. dem fälligen Ölwechsel und weil der Ölstand am minimum...) Bei etwa halber Gasgriffstellung hakt der Gasgriff ganz leicht... Hab die Maschine so rund 60 Km gefahren - also doch schon recht ausgiebig...

Fassen wir mal zusammen:
Negatives: absoluter Pflegenotstand, warscheinlich auch Wartungsstau, wird auf jeden Fall ne komplette Inspektion mit allem fällig.
Lenkkopflager, mit ein bisschen Glück ist nur das Fett total verharzt, was dann das leichte Pendeln verursacht, auf grund des Alters der Maschine sollte man es aber doch wohl besser gleich wechseln, Gabelöl wurde warscheinlich auch noch nie gewechselt, Alter Bremsflüssigkeit unbekannt - also auch wechseln, auf jeden Fall ist ein Satz neue Reifen fällig. Ach ja Ruckdämpfer wäre auch fällig. Tank sieht scheiße aus...
Positives: alles Original und wirkt (trotz des Pflegenotstands) unverbastelt, MRA-Tourenscheibe, Gifi-Topcase-Träger und Topcase gibts dazu.
unlackierter Ersatztank und einen Satz gebrauchte Bremszangen für vorne legt der Verkäufer auch noch dabei.
Von Rentner gefahren, von daher warscheinlich selten mit hohen Drehzahlen bewegt worden - Motor schnurrt wie Kätzchen

Ich hab jetzt mal 800,-€ geboten, da das ganze in einer i-bah-Auktion steht, möchte der Verkäufer abwarten ob noch vieleicht jemand mehr bietet... mal schauen wie die Geschichte ausgeht....
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Oppa » 12.07.2016, 00:53

Ok, bist ja offensichtlich technisch "auf der Höhe" und wenn Du Zeit zum Basteln hast... ;) Habe mir neulich 'ne ZX10R aus '05 in die Garage gestellt, die war eigentlich technisch noch auf Stand, habe aber bisher mehr dran gebastelt als damit gefahren. Allerdings nur ein Teil davon Wartungsstau oder Defekt, der Rest eine Huldigung an's fortgeschrittene Alter oder die Fahreigenschaften.

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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Scaz0r » 12.07.2016, 22:09

Da ich ein 93er Modell habe...

Was ist das mit der Schwinge? Ist da was dran? Hab ich noch nie gehört :-k
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon ukofumo » 12.07.2016, 23:47

im grunde weist der tourenfahrer Artikel ja auch drauf hin

um diese Schweißnaht geht's:
ZZR600_Schwinge.jpg



habe Kawa mal direkt angeschrieben um zu erfahren welcher Serien-Nummern-Kreis betroffen war und ob es eine bestimmte Kennzeichnung an der Schwinge gibt an der man ggf. erkennen kann ob es sich um ein fehlerhaftes Modell bzw. um eine Austauschschwinge handelt

sobald ich da was weis....
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon ukofumo » 13.07.2016, 12:40

sodele, habe Antwort von Kawa bekommen =D>

Bwetroffen waren folgende Modelle:
1.) ZX600E 000019 bis 010480
2.) ZX600E 020001 bis 023700
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Schleifi » 13.07.2016, 13:12

Das ist doch völlig paradox was ihr hier macht :lol:
Wenn es sich lt Rückruf von 95 um Modelle aus den Jahren 93/94 handelt, dann sind die Minimum 22 Jahre alt. Ist man nun tatsächlich bereit, sich ein so ein altes Mädchen ins Haus zu holen, ist die verdächtige Schwinge das kleinste Problem.
Und selbst wenn man sie dann im Haus haben sollte.....die besagten Problemkinder sind nach 22 Jahren ganz sicher schon der natürlichen Auslese zum Opfer gefallen. Wenn ne Schwinge so lange durchgehalten hat, war sie kein Problemkind 8-[
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon ukofumo » 13.07.2016, 13:41

Ja, Grundsätzlich gebe ich dir Recht... die meisten wird die "natürliche" Auslese schon hingerafft haben...
wenn du aber mal die einschlägigen I-Net-Plattformen durchforstest finden sich aber immer noch Angebote von BJ 93/94er Jahrgängen mit Laufleistungen von "nur" ca. 20Tkm (und weniger).... und da wird's dann doch wieder interessant.
Ich möchte nicht gerade drauf sitzen wenn sich dann die Schwinge bei 160 auf der BAB verabschiedet...
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon mobbedzwerch » 13.07.2016, 13:57

Du suchst die "eierlegende Wollmilchsau"!?!
Kosten soll sie am besten wenig.
Was dran sein, das man evtl. mit etwas finanziellem Aufwand und halbwegs handwerklichem Geschick selbst beheben könnte, darf auch nicht.
Unsere Schätzchen haben doch nur noch wenig an dem sie kranken.
Was willst du also?
Ein Bj. 2005 mit 3000 km aus erster Hand für 800 € bei der aber Schaltwalzen und -klauen schon getauscht sind?
Wirst du nicht kriegen!

Und by the way.... ich kann mich dunkel erinnern, dass bei BMW? ein großer Rückruf für Motorräder wesentlich jüngeren Baujahres wegen plötzlich blockierender Bremsen stattfand...

Wer sucht wird überall etwas finden!
:wave
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nicht verheiratet, wenig Schlaf, im Dunkeln aktiv, trage oft schwarz, seh´ in Strumpfhosen scheiße aus :lol:
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Schleifi » 13.07.2016, 14:44

ukofumo hat geschrieben:Ich möchte nicht gerade drauf sitzen wenn sich dann die Schwinge bei 160 auf der BAB verabschiedet...
Völlig richtig. Das will keiner.
Das hat sich sicher auch Kawa gedacht, als sie die Rückrufaktion gestartet haben. 8-[
Die Sache mit der Schwinge gehört nicht zu den in der Praxis heute noch auftauchenden Problemen. Mir ist es hier im Forum zumindest noch nie begegnet. Ein angerosteter Tank, ausgenudelte Federbeine oder ein sterbendes Getriebe allerdings mehr als genug. Dort sollte man schon genauer hin sehen.
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon Scaz0r » 13.07.2016, 18:31

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Ich hab nachgeguckt und hab die ZX600E007445, also ist meine wohl eine der betroffenen.
Werde mir die Schwinge mal genauer angucken wenn ich den Motor tausche.

Laut Tacho hat sie schon über 55tkm gelaufen. Hm. :^o
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Re: ZZR600 - Gebrauchtkauf - mögliche Schwächen

Beitragvon funky » 15.07.2016, 21:58

Oppa hat geschrieben:Habe mir neulich 'ne ZX10R aus '05 in die Garage gestellt, die war eigentlich technisch noch auf Stand, habe aber bisher mehr dran gebastelt als damit gefahren. Allerdings nur ein Teil davon Wartungsstau oder Defekt, der Rest eine Huldigung an's fortgeschrittene Alter oder die Fahreigenschaften.

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Kommt mir irgendwie bekannt vor. ^^ Ich will endlich wieder Mop fahren ,)
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