Umbau auf Fedebein ZX-6R 636B

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Umbau auf Fedebein ZX-6R 636B

Beitragvon Scaz0r » 10.03.2015, 20:42

Hallo zusammen,

kurze Anekdote: Vor ca. zwei Jahren habe ich mir überlegt, welches Motorrad ich mir wohl nach meiner ersten Gurke (Yamaha XJ 600 s Diversion) kaufen wollen würde. Die Wahl ist dann auf zwei Kanditaten gefallen: Kawasaki ZX-6R, Baujahre 2003-2004, also die 636B oder die Honda CBR 600 RR, Baujahre 2005-2006, also PC37. Geworden ist es dann durch Zufall (Foreneintrag: Verkaufe Rutscher) die Honda, aber nach wie vor habe ich eine Suchanfrage laufen bei z.B. eBay wo ich durch bestimmte Schlagworte Mails bekomme wenn eine neue AUktion eingestellt wird (extra Spammailkonto errichtet.... :roll: ). Außerdem bin ich in diversen Facebookgruppen in denen Teile verkauft werden - ich nutze das eigentlich nicht als "Social Media" sondern als Teilebörse :lol: .
So bin ich zu einem Teilepaket gekommen, welches u.A. beinhaltet: Tacho, Bremspumpen vorne&hinten, Bremszangen, CDI und.... ein Federbein! (Gekauft weil 80€ Preis und Weiterverkaufswert deutlich höher...).

So. Jetzt habe ich also ein Federbein einer Kawasaki ZX-6R. Und es ist relativ ähnlich von den Abmessungen her zu dem der ZZR.

Hier ein Album: http://imgur.com/a/DFaLY

Und die wichtigsten Maße:

Lochabstand:
ZZR: etwa 37cm
636B: etwa 34 cm
--> Die ZZR würde also ein Stückchen tiefer liegen, richtig? Korrektur über HHL möglich.

Bolzendurchmesser:
636B: 10mm oben sowie 10mm unten.
ZZR: 12mm oben sowie 12 mm unten.
--> Hülse für die Bolzen nutzen? Eventuell Umlenkung der ZX-6R?

Breite Anschluss oben:
ZZR: 30mm.
636B: 30mm.
--> PASST! 8)

Breite Anschluss unten:
ZZR: 40mm.
636B: etwa 32,5mm.
--> ganze 7-8 mm die fehlen! :cry:

Ein weiteres Problem ist der Ausgleichsbehälter des Federbeins der 636B. nach vorne gerichtet ist nicht genug Platz weil Rahmen. Nach hinten gerichtet steht der Batteriekasten wohl im Weg. Die Heck-Unterverkleidung die den Batteriekasten trägt ist wohl aus Kunststoff und lässt sich dementsprechend zersägen, den Batteriekasten weiter nach hinten setzen und verschweißen. Ich hab da glücklicherweise jemanden zur Hand, das wäre kein Problem.

Problem 1 ist jetzt einmal der dünnere Bolzen bzw. die beiden dünneren Bolzen.
Problem 2 ist die dünnere Aufnahme für den unteren Anschluss.

Ich hab da aus meinem Umbauthread, den ich vor fast einem Jahr geschrieben habe mal folgendes Bild geklaut:

Bild
Das ist das Wilbers-Federbein, was ich jetzt verbaut habe.

Das sieht zwar dünn aus, aber angesichts der Tatsache dass a) das Federbein den Anschluss an der Umlenkung passgenau umschließt und b) die Schraube zur Befestigung nicht wesentlich aus der Mutter raus guckt (also nicht zu lang ist), gehe ich davon aus dass das originale Federbein die selben Anschlussmaße hat. Also dass die Breite des Anschlusses ebenfalls 40mm ist oder eventuell 39mm.
Außerdem sieht man, dass noch bisschen Platz ist nach hinten. Selbst bei mit Spanngurten nach oben gezogener Schwinge, oder sagen wir bei ausgebautem Federbein sollte der Batteriekasten noch weit weg vom Umfang des Reifens sein. Wird ausprobiert wenn es so weit kommt. Zur Not kommt eine andere Batterie rein - eine kleinere oder sonst was, das ist erstmal Pups, da gibt es insbesondere aus dem Racing-Bereich genug Lösungen.

Die Lösung wäre vielleicht einfach zu machen wenn die Umlenkung der 636B verwendet werden würde.
Ich hab hier mal ein Foto aus dem Netz:
Bild
Bildquelle:http://it.picclick.com/Kawasaki-ZX6R-B-ZX-636B-Ruckdampfer-Bj04-200643191903.htm

Das könnte hinkommen.

Die Frage ist: würde das klappen?
Ich vermute letztendlich wird nur ein ausprobieren helfen.
Das Anschlussmaß an der Schwinge ist hoffentlich größer, sodass man da mit Distanzen arbeiten kann die schnell gedreht sind. Genug Platz dass da nichts aneinander schlägt sollte vorhanden sein.
Einzig der Bolzen, der durch den Rahmen und die Umlenkung läuft könnte dünner sein und deswegen die Verwendung einer Hülse oder anderer Lager bedingen.

Hat jemand eine Umlenkung rumfliegen zum Ausmessen? Alternativ zum Verleih an mich damit ich das Ausmessen kann und vielleicht wenn ich die 636B Umlenkung besorge zum Vergleich und nebeneinanderhalten? Letzer Versuch: Zum Verkauf....

Ich werde am Freitag mal gucken ob ich da mit einem TÜV-Mann drüber quatschen kann und was der davon hält.
Im "Worst-Case" muss ich das Federbein halt doch verkaufen und Geld damit verdienen :badgrin: .

Achja: Was ich mir davon verspreche. Ich habe ja zwar ein Wilbers Federbein. Allerdings in der Eco-Line Ausführung. Also quasi die "light" Version. Nicht einstellbar bis auf die Federvorspannung.
Bei der Bestellung wird man ja gefragt nach Fahrverhalten, Rennstrecke ja/nein, Sozius ja/nein, Gewicht etc. Da dachte ich mir das ist schön modular aufgebaut und so ein Federbein kann man sicher aufrüsten. Is aber nicht. Finde ich traurig von Wilbers dass die erst so ein Theater machen mit richtigem "Setup" eines neuen Federbeins und dann ein Upgrade nicht möglich ist... :roll:
Das Federbein der ZX-6R ist in Zug- und Druckstufe einstellbar sowie in der Federvorspannung und es sieht einfach sexier aus. Ich will das haben. Grund genug :D :lol: . Und das das bessere Fahreigenschaften bringen wird, da bin ich mir sicher.

Also. Bin jetzt gespannt auf Vorschläge oder Hinweise das irgendetwas vergessen wurde. Ansonsten werde ich am Freitag mal zum TÜV und das ansprechen. Man will ja legal bleiben solange es geht :roll: . (Donnerstag Klausur..)
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Re: Umbau auf Fedebein ZX-6R 636B

Beitragvon Oppa » 11.03.2015, 00:04

Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber es könnte eine Hecktieferlegung dabei rauskommen. :-k

Ach ja, warum denn das Ganze? :-k
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Re: Umbau auf Fedebein ZX-6R 636B

Beitragvon Scaz0r » 11.03.2015, 00:29

Oppa hat geschrieben:Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber es könnte eine Hecktieferlegung dabei rauskommen. :-k

Ja, das ist richtig. Das Federbein ist kürzer. Wer weiß wie sich das mit der Umlenkung von der ZX-6R verhält. Aber da hab ich mir gedacht wäre eine Heckhöherlegung (HHL) als Gegenmaßnahme hilfreich!


Oppa hat geschrieben:Ach ja, warum denn das Ganze? :-k

Naja ich hab das Federbein gerade da, deswegen bietet es sich an.
Und ich behaupte, ein Federbein eines Supersportlers ist besser als ein "EcoLine" von Wilbers. Alleine Schon weil es in Zug- und Druckstufe einstellbar ist, zusätzlich zu lediglich Federvorspannung, was das Wilbers hat.
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Re: Umbau auf Fedebein ZX-6R 636B

Beitragvon Zauberer » 11.03.2015, 07:27

Scaz0r hat geschrieben:Also. Bin jetzt gespannt auf Vorschläge oder Hinweise das irgendetwas vergessen wurde. Ansonsten werde ich am Freitag mal zum TÜV und das ansprechen. Man will ja legal bleiben solange es geht :roll: . (Donnerstag Klausur..)

Also ich kann dir sagen, dass es nicht funktioniert und ich mein gebrauchtes Federbein der 636 wieder verkauft habe. :lol:
Deine Gedanken dazu sind nicht schlecht; ich hatte die Gleichen. Aber die Längendifferenz bekommst du einfach nicht ausgeglichen. Mal von den anderen Problemen abgesehen.
Dazu ist das Loch in der Schwinge, wo das Federbein durch muss, sehr eng und Feindkontakt unvermeidlich durch den Winkel und die Bewegungen.
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Re: Umbau auf Fedebein ZX-6R 636B

Beitragvon Scaz0r » 13.03.2015, 20:31

Ich war heute beim TÜV. Hab spontan ne neue Plakette bekommen :D Musste aber die dunkle Folie von Blinker und Rücklicht abmachen :evil: :cry:

Eigentlich war ich aber da wegen des Federbeins.

Das ganze wurde sehr schnell abgewimmelt... gibt nur wenige die das machen können, kostet viel blabla bla :cry: :evil:

Naja dann werde ich wohl mein Wilbers weiter fahren müssen :roll:
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Re: Umbau auf Fedebein ZX-6R 636B

Beitragvon Oppa » 14.03.2015, 09:21

Scaz0r hat geschrieben:I...Naja dann werde ich wohl mein Wilbers weiter fahren müssen :roll:
na, wenn ich bedenke, welche ausgelutschen 'Stempel' in manchen Schwingen rumächzen, welche Gurkensuppe in manchen Gabeln rumschlabbert, dann fährst Du 'ne Luxussänfte! :D

Wenn Du noch ein Upgrade haben willst, gerade für die Renne, dann musst Du halt noch in ein 641er investieren... ;)
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