Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

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sponk
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon sponk » 20.01.2012, 13:14

Ich muss jetzt leider das Thema mal wieder rauskramen. :)
Stehe auch gerade vor der Entscheidung Wilbers oder Wirth.
Die Promoto oder Hyperpro fallen für mich raus, auch wenn sie günstiger sind.
Ich denke eine solche Investition tätigt man einmal und da kommt es auf 10 Euro nicht an.
Allerdings würde es mich sehr interessiern ob der Unterschied zwischen With und Wilbers wirklich so groß ist wie von RR beschrieben.
Fahre auch häufig mit Sozia und hätte deshalb absolut nichts gegen straffere Federn.
Auch die unterschiedlichen Ölviskositäten machen mich etwas stutzig.
Wilbers: 7,5
Wirth: 10

Tendiere momentan eher zu den Wirth mit 10-er Öl.Grund eben wie oben beschrieben die häufigen Fahrten mit Sozia.
Falls sie dann doch zu straff wären, könnte ja man noch mit dem Öl experimentieren, was gleichzeitig deutlich günstiger kommt, als 2 verschiedene Gabelfedern zu kaufen.( Also doch wieder der Kostenaspekt) ;)
Über aufschlussreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.

Mfg sponk
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon TopfGold » 20.01.2012, 14:36

An deiner Stelle würde ich die Wilbers nehmen. Die sind nicht so knüppelhart wie meine von Wirth. Sind fast mir noch'n Tick zu hart. Ohne einstellbare Gabel macht das Herumexperimentieren schon gar keinen Spaß. Und da du eh eher ein Leichtgewicht bist, reichen die Wilbers auch mit Sozia locker aus, dass der Bock beim Bremsen nicht auf Grund stößt. Die Feineinstellung übernimmt ja eh das Gabelöl.

Ich hab mir aber die Wirth absichtlich gekauft:
1. weil ich kein Leichtgewicht bin,
2. weil öfters die Sozia mitfährt,
3. weil bei zu großem Federweg die NSW ausitzen könnten (kam noch nicht vor =D> )
4. weil ich öfter mit voller Beladung fahre (3 Koffer + Tankrucksack + evtl. Sozia)

Das Gabelöl das mitgeliefert wird ist nur eine Standard-Empfehlung. Da kannste für die Wilbers auch mal das 10er reinkippen. Wenns nicht passt, Öl wieder raus, zurück in die Dose und ab zum Verkaufen :badgrin: und anderes Öl rein oder du machst 50/50 mit 10er und 7,5er... :roll:

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sponk
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon sponk » 20.01.2012, 17:15

Woher weisst du denn, dass ich ein Leichtgewicht bin? :D
Aber ansonsten hört sich dein Kommi stark danach an, als ob ich wohl doch zu den Wilbers greifen sollte.
Fahre zwar momentan noch recht viel mit Sozia, allerdings soll das kein Dauerzustand bleiben.
Auch mit Gepäck bin ich eig nur in den Urlaub unterwegs :)
Danke schonmal für die schnelle Antwort =D>
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon TopfGold » 20.01.2012, 22:15

sponk hat geschrieben:Woher weisst du denn, dass ich ein Leichtgewicht bin?

sponk hat geschrieben:...Und zu der Endgeschwindigkeit.Komme auch so auf Tacho 180 im 5. Gang.
Hab erst danach bemerkt,dass da ja noch einer wäre .xD
Wird also so an die 200 rennen denke ich.
Allerdings sind 1,72 m und 65kg evtl auch der Grund dafür (Zwergenmann auf Monstermoped)
Mfg sponk

=D>

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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon Oppa » 20.01.2012, 22:49

Damit hast Du ziemlich genau das Gewicht, das ich auch habe (es sei denn, Deine 65kg sind incl. Kombi, dann bin ich doch 'ne Klasse höher ;) ) Selbst habe ich die Wilbers drin und bin eher ein Spätbremser und auch dabei schon mal nur auf dem Vorderrad unterwegs. Bei mir ist die Gabel mit den Wilbers noch nie auf Block gegangen. In Grenzen kannst Du die Charakteristik auch noch - in Grenezen - mit dem Füllstand beeinflussen: viel Luft = "weicher". Solltest Du - wider Erwarten - mit den Wilbers auf Block gehen kannst Du mit Öl und Füllhöhe noch etwas Einfluss nehmen. Glaube aber nicht, dass Du das brauchst. Du musst auch bedenken, dass sich das Bremsgefühl bei harter Federung ändert. Für Ungeübte nicht unbedingt positiv. :-k
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon Hamburger Jung » 25.02.2013, 16:48

Gabel spülen...
(na hoffe ich mal, dass ich hier richtig bin, sonst gibt´s wieder anpfiff von MadDog ;-) Bitte ggf. verschieben. Suche findet nix.)

Es gibt verschiedene Texte im Internet, die davon berichten, man solle die Gabelrohre beim Gabelfederwechsel respektive Gabelölwechsel spülen.
Und zwar nicht mit nem Schuss Gabelöl, so wie im Tuturial erwähnt, sondern mit Diesel oder Petroleum.

Kennt sich da einer aus? Erfahrung? Verträgt sich Gabelöl mit Diesel- oder Petruleumresten?

TIA

(Kleine Frage hinterweg noch. Im Tuturial hier im Forum steht: Achtung: Es könnte Bremsflüssigkeit auslaufen und den Lack angreifen...
Wo kommt die Bremsflüssigkeit her?)
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon Zauberer » 26.02.2013, 08:21

Wozu spülen? Mit Diesel etc ....
Wahrscheinlich nur, damit auch der letzte Rest des alten Gabelöls raus kommt. Sicherlich kann man es machen, Restdiesel verliegt auch sehr schnell, sodass die Gabel dann "trocken" ist für das neue Öl. Bleibt die Frage, ob das alles auch notwendig ist. Noch dazu wird diese Spülung, um es vollständig hin zu bekommen, nur wirken, wenn man die Gabel ausbaut und den Diesel darin schütteln kann.
Hamburger Jung hat geschrieben: (Kleine Frage hinterweg noch. Im Tuturial hier im Forum steht: Achtung: Es könnte Bremsflüssigkeit auslaufen und den Lack angreifen...
Wo kommt die Bremsflüssigkeit her?)

An dem Lenkerende hängt der Vorratsbehälter der Bremsflüssigkeit und die sind nicht 100% dicht. Wenn du den Lenker also auf den Kopf drehst, kann da schon etwas Bremsflüssigkeit raus kommen.
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon Roadrunner » 26.02.2013, 16:09

Es macht Sinn ! Es sammelt sich unten Metallabrieb an (Gleitbuchsen) der bei einem normalen Ölwechsel im eingebauten zustand nicht mit raus geht !
Zudem bleibt ne ganz Ordentliche Menge an "Altöl" in der Gabel !
Ich habe Principiell die Gabel Ausgebaut, zerlegt und mit Bremsenreiniger ordentlich gespühlt und anschließend mit Druckluft den rest raus geholt !
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon Hamburger Jung » 26.02.2013, 19:28

Danke für die guten Antworten! Dass der Vorratsbehälter der Bremsflüssigkeit nicht ganz dicht ist wusste ich gar nicht. Da hätte ich sicherlich erstmal blöd geschaut. #-o

Spülen ist von den meisten wohl gedacht, um auch die letzte Schlacke aus den Ecken und Windungen der Gabelholme zu bekommen. Ganz ausbauen wollte ich nach Möglichkeit vermeiden. Meine Idee war nach dem Ablassen des Alöles und Entnehmen der Gabelfedern und Distanzstücke ein bisschen
Spülmittel (Diesel, Petroleum, Bremsenreiniger... etc) einzufüllen und dann die Holme mehrfach auf und ab zu bewegen. Natürlich vorher die Ablassschraube reindrehen und dann zum Ablassen nochmal aufmachen. Druckluft hab ich leider nicht zur Verfügung, klingt aber immer gut.

Mein Sorge war hauptsächlich die, wenn Diesel oder Petroleum oder Bremsenreiniger-Reste in der Gabel bleiben, da man sie nicht ganz zerlegt,
ob es dann Reaktionen mit dem SAE 10 gibt. Das könnte dann beim Fahren zum echten Problem werden...
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Re: Gabelfedern Wirth vs. Wilbers

Beitragvon Zauberer » 26.02.2013, 19:54

Wenn du sie eingebaut lassen willst, nimm zumindest die Dämpfer raus. Funktioniert, wenn du von unten durch die Ablassschraube z.B. eine NYM Leitung reinschiebst. Damit kannst du dann den Dämpfer nach oben hin rausschieben.
In dem Ding würde dir sonst bestimmt die Spülflüssigkeit hängen bleiben und sich soäter mit dem Öl vermischen.
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