Zischen und glucker in den Auspufftöppen

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Zischen und glucker in den Auspufftöppen

Beitragvon romino » 03.04.2009, 20:48

Hallo, wie schon in meiner Vorstellung beschrieben, habe ich seit gestern diese Geräusche im Auspuff. Die Motortemperatur war laut Anzeige etwas über Mitte und als ich die Zündung abgeschaltet habe, traten diese Geräusche auf. Als wenn man einen Dampfkessel vor sich hat.
Hat jemand hier so etwas bereits gehabt?

Gruß
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Beitragvon dennis_liebich » 03.04.2009, 21:29

raucht sie denn auch weiß? vieleicht ist ja auch nur wasser von außen reingelaufen. hast du sie gewaschen? und auch mal das kühlwasser kontrollieren.

klingt es denn wie kochendes wasser?
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Beitragvon romino » 03.04.2009, 21:54

gewaschen habe ich sie nicht und sie qualmt auch nicht, wobei ich sie seither nach dem abkühlen nur noch einmal kurz habe laufen lassen. Etwas Wasser fehlt auch. Das zischen klingt wie Druckluft, kam unter der rechten Verkleidung vor, da wo der Kühlwasserdeckel sitzt und aus dem Auspuff dann auch mit dem gluckern.
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Beitragvon dennis_liebich » 03.04.2009, 22:05

versuche mal dein kühlsystem zu entlüften. ich denke das dass gluckern im motor selbst bzw vom kühlsystem kommt.

da ist bestimmt luft drin. aus welchem gund auch immer. würde ich aber mal kontrollieren.
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Beitragvon romino » 03.04.2009, 22:10

Danke für den Tipp. Ich ahtte letzte Woche das System entlüftet und auch etwas Wasser nachgefüllt, ca. 0,5l. Wo aber besteht die Verbindung zum Auspuff Geräusch?
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Beitragvon dennis_liebich » 03.04.2009, 22:35

ich denke einmal, dass ein luftpolster im kühlsystem im motor ist. und wenn das luftpolster im zylinderkopf ist, (in der nähe der ventile) überträgt sich das geäusch halt über den krümmer in den auspuff. also
noch einmal richtig entlüften und weiter kontollieren. wenn nach einiger zeit wieder wasser fehlt und luft im zystem ist, würde ich auf eine def. kopfdichtung tippen
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Beitragvon romino » 06.04.2009, 21:43

Hallo, habe heute mit dem Auseinanderbauen angefangen. Wasser war nur noch der Kühler voll, da ich kurz zuvor aufgefüllt und entlüftet hatte, denke ich das nun wirklich die Zylinderkopfdichtung durch ist. Morgen werde ich den Kopf runternehmen. Falls jemand noch einen anderen Gedanken dazu hat, ich bin für jeden Tipp dankbar.
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Beitragvon Zauberer » 07.04.2009, 07:16

dennis_liebich hat geschrieben:raucht sie denn auch weiß?

Was ist denn mit der Frage?
Morgen werde ich den Kopf runternehmen.

das ist nicht mal fix zwischen Frühstück und Mittag gemacht. Da würde ich vorher schon mal die Verkleidung abbauen und genau lokalisieren, wo es zischt und blubbert. Ev hast du nur einen Riss in einem Schlauch oder Rohr, das Wasser wird rausgedrückt und tropft auf den Auspuff.
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Beitragvon flobli » 07.04.2009, 09:33

Hi,

würde mal erst ein paar Dinge im Vorfeld klären. Es hört sich zwar stark nach der ZKD an, aber dennoch, ist das ne Menge Arbeit. Vor allem, wenn am Ende nur ein Schlauch undicht ist oder eine Schelle nicht richtig festgezogen wurde. Check mal:
    • Kompression messen
    • gucken, ob Wasser im Öl (Café au Lait) ist und umgekehrt
    • blubbert es im Ausgleichsbehälter, wenn der Motor läuft
    • Druck auf dem Kühlsystem prüfen (Verbrennungsgase) –> sind die Schläuche prall
Wenn du dann den Kopf unten hast, auf Verzug testen und abdrücken lassen. Oft haben die Köpfe Haarrisse und die machen das ganze zu einer Sisyphus-Arbeit. Es gibt ja schließlich einen Grund, warum der Kopf undicht ist (also Dichtung oder Kopf oder beides schadhaft).

Viel Erfolg!
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Beitragvon romino » 07.04.2009, 09:36

Guten Morgen und danke für die Antwort. Das mit den Undichtigkeiten hatte ich gemacht. Das Geräusch kam aber auch eindeutig aus den Auspufftöpfen.

Grundsätzlich scheint die Maschine auch ein Temperaturproblem zu haben, deswegen möchte ich auch mal auf die Kolben und Ventile schauen. Da ich Urlaub habe und sonst ja nichts zu tun hab...

Gruß
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Beitragvon romino » 07.04.2009, 14:18

Hallo, vielleicht ist ja gerade jemand da der mir folgende Frage beantworten kann. Habe nun den Kopf raus, habe dabei festgestellt das die alte ZKD falsch aufgelegt war, nach WHB. Kennzeichnung "Up" war nicht links sondern rechts. Habe beide Dichtungen neu und alt verglichen, es gibt einen unterschied, eine Bohrung würde von Zyl. 2 zu Zyl 3 wechseln. Kann das bereits meine Probleme verursacht haben?

Noch etwas, mir ist aufgefallen das die Stellung OT 1,4 an der Gehäusemakierung eingestellt, nicht exakt zu den Nockenwellen Stellungen stimmt. Die einlass ist ca. 1 Zahn unter Dichtfläche, die Auslass ca. 1 Zahn über Dichtfläche. Laut WHB sollte das doch eigentlich eine Ebene sein??? Kann das gewollt sein??

Gruß
Roman
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Beitragvon silverblack » 07.04.2009, 15:12

Ich würde folgendermassen vorgehen:
Wenn du das schon mal offen hast, neue Zylinderkopfdichtung sowie Motorflanschdichtung einbauen, Kopf montieren (wenn er geprüft ist), Ventile einstellen, (ich hoffe du hast sie vor dem Ausbau schon mal gemessen wenn nicht hast du jetzt doppelte Arbeit) Steuerzeiten von Grund auf einstellen, Motor zu und dann kannst du dir sicher sein das hier alles i.O. ist.

Grundsätzlich ist dein Fehlerbild crazy... Hier gibts ne Menge Leute mit ner Menge Ahnung... ich denke alle haben es ab jetzt einfacher wenn du

1. dein Modell in die Signatur schreibst
2. die Laufleistung dazu fügst
3. Fotos von den Themen einfügst bevor du das Teil immer weiter zerpflückst.


Habe nun den Kopf raus, habe dabei festgestellt das die alte ZKD falsch aufgelegt war, nach WHB. Kennzeichnung "Up" war nicht links sondern rechts. Habe beide Dichtungen neu und alt verglichen, es gibt einen unterschied, eine Bohrung würde von Zyl. 2 zu Zyl 3 wechseln. Kann das bereits meine Probleme verursacht haben?


Wie kommst du darauf das sie falsch aufgelgt war. "UP" war oben also bleibt nur noch die Möglichkeit dass die Dichtung um 180 Grad verdreht war. Das passt aber zumindest beim E-Modell nicht mehr mit den Ausbuchtungen von der Steuerkette. Dein Problem kam nach deiner Beschreibung plötzlich, aber wenn an der Dichtung niemand gefummelt hat wird das nicht der Fehler sein... Bitte Foto's!!!

Noch etwas, mir ist aufgefallen das die Stellung OT 1,4 an der Gehäusemakierung eingestellt, nicht exakt zu den Nockenwellen Stellungen stimmt. Die einlass ist ca. 1 Zahn unter Dichtfläche, die Auslass ca. 1 Zahn über Dichtfläche. Laut WHB sollte das doch eigentlich eine Ebene sein??? Kann das gewollt sein??


Bitte genau von der Seite schauen und die Nieten zählen von Dichtfläche zu Dichtfläche (34) und Foto's. Wenn sie wirklich um einen Zahn verstellt war wird sie nicht vernünftig gelaufen sein (Leistungsentfaltung), kann aber auch nicht das Gluckern verursachen.

Grundsätzlich scheint die Maschine auch ein Temperaturproblem zu haben, deswegen möchte ich auch mal auf die Kolben und Ventile schauen.

Hm... ich glaube du suchst den Fehler an der falschen stelle. Was kann an den Kolben und Ventilen sein, das ein Temperaturproblem verursacht, aber nicht den Motor lahmlegt??? Hast du was gesehen???

Viele Grüße
Silverblack
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Beitragvon romino » 07.04.2009, 16:28

Hallo, infos stehen alle in der Signatur.

Habe gelesen das zuviel Kohle auf den Ventilen und Kolben zu Temperaturproblemen führen kann. Es ist allerdings kein nennenswerter Belag vorhanden.

Zur ZKD, "UP" war oben aber wie Du geschrieben hast um 180 Grad verdreht. In der Auslassseite wandert dadurch eine Zusätzliche Bohrung im Wassermantel von links nach rechts. Keine Ahnung was dadurch verändert wird. Platz für Steuerkette ist so oder so genug da.

Plötzlich heißt, das ich bis zum Tag X immer nur Autobahn gefahren bin bei 0 - 10 Grad Aussentemperatur und max 140 Km/H. Erst als ich Touren durch die Stadt gefahren bin kam die höhere Temperatur ins Spiel. Bis zu dem 2 Tag in der Stadt und da kammen dann auch diese Geräusche am Ende der Tour zustande.

Zu den Steuerzeiten, in der Tat kam die Maschine sehr schlecht aus dem Knick, erst ab ca. 6500 U/min ging sie richtig los.

Danke für die Infos
Gruß romino



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Beitragvon silverblack » 07.04.2009, 17:51

Sorry, ich habs übersehen, die werden im Antwortmodus nicht angezeigt :?

So wie du das beschreibst waren ja tatsächliche Meister am Werk.
Von daher würde ich so vorgehen wie beschrieben damit du alle eventuell noch eingebauten Fehler findest. Auch Kühlwasser und Öl solltest du komplett ablassen und wechseln (eventuell spülen).

Grundsätzlich bringen diese Motoren erst ab 6500 - 7000 upm die volle Leistung.

Viele grüße
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Beitragvon romino » 07.04.2009, 18:19

Hallo, wenn alles klappt dann lasse ich den Kopf morgen checken. Mal abgesehen davon das er defekt sein kann, was kann noch zu Wasser im Öl führen (schaumig)?

Denn Wasser verschwindet wirklich, soviel steht schon mal fest.
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Beitragvon dennis_liebich » 07.04.2009, 20:27

also wenn dein öl schaumig ist. also wie creme. kann es an fogenden dingen liegen

riss im zylinderkopf
zylinderkopfdichtung
zylinder (riss im block)
Fussdichtung

also alles am motor.

und ich weiß jetzt aus dem kopf nicht genau, wie es hinter der wasserpumpe aussieht. also von den kanälen aus. aber ich denke rein theoretisch könnte da auch etwas gerissen sein.

aber wenn die dichtung wirklich falsch gesessen hat, wird das wohl auch der grund sein. es hat ja einen grund, warum kawa sagt, dass sie so eingebaut werden muss.

aber wie gesagt. schau die die zylinder und den kopf ganz genau an. am besten lässt du beides abdrücken.

und wenn dann alles wieder richtig zusammengebaut ist, würde ich den motor warmlaufen lassen richtig entlüften und dann das kühlsystem abdrücken. wenn dann alles dicht ist weiterfahren und beobachten.


ps. haarisse sind sehr gemein, da sie sich meist nur bei warmen motor bemerkbar machen, da sie sich dann ausdehnen.

hast du denn wasserspuren in den krümmern?
evl kannst du ja mal ein paar bilder machen.
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Beitragvon romino » 08.04.2009, 18:20

Hallo, habe noch einen kleinen Defekt ermittelt. Der Thermoschalter im Kühler ist defekt, er schaltet nicht mehr durch. Dann kann wohl auch nicht der Lüfter die zu hohe Wassertemperatur runterkühlen. Das kann doch schon der Grund für die Temperaturprobleme sein???

Falls noch Tipps dazu bekannt sind dann würde ich mich sehr darüber freuen.
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Beitragvon dennis_liebich » 08.04.2009, 19:07

wie hast du denn den schalter geprüft?

wenn er kalt ist, hat er auch keinen durchgang. erst wenn er heiß wird.
musst ihn dann mal in kochendes bzw heißes wasser halten. erst dann darf er durchgang haben.
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Beitragvon romino » 08.04.2009, 20:01

Hallo,

hab ich getan, wie im WHB beschrieben. Das Wasser hat mehrere Minuten bereits gekocht erst dann kam der erste Durchgang. Das habe ich mehrmals wiederholt und mal ging es, meistens aber nicht. Das hatte ich auch in den 14 Tagen die ich das Moped jetzt gefahren habe. Mal sprang der Lüfter an bei einer bestimmten Angezeigten Temperatur und dann wieder nicht. Ich denke das der Schalter nach 17 Jahren ausgedient hat.
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Beitragvon dennis_liebich » 08.04.2009, 20:06

na dann auf jeden fall neu machen. das wird dann auch der grund sein, warum deine kopfdichtung undicht wurde. kochendes wasser mag der motor bzw die dichtungen ja garnicht.

also alle dichtungen neu, den schalter neu und dann müsste es gut sein.
ps. als tip. fülle nicht zu viel frostschutzmittel ein. frostschutz selbst ist ein schlechter wärmeleiter. wenn zu viel f-schutz drin ist, kann sie auch zu warm werden. also genau auf das mischungsverhältnis beachten.
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Beitragvon romino » 08.04.2009, 20:27

Hallo, tja da hoffe ich auch, Dein Wort in des ZZR Gottes Ohr. Morgen bastel ich alles wieder zusammen.
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Beitragvon flobli » 09.04.2009, 08:26

na dann auf jeden fall neu machen. das wird dann auch der grund sein, warum deine kopfdichtung undicht wurde. kochendes wasser mag der motor bzw die dichtungen ja garnicht. ...

kochendes wasser ist der kopfdichtung und dem motor egal. die halten ja locker die paar grad von kochendem wasser unter normalbedingungen aus. dass das wasser im funktionierenden kühlkreislauf nicht kocht hat andere gründe, bedeutet aber nicht, dass die temperatur vom motor nicht über der der kühltemperatur liegen darf.

wenn der schalter kaputt ist, neu machen. falls die dichtung falsch auflag ("UP" war nicht zu lesen, weil spiegelverkehrt, ob oben links oder unten rechts ist da ziemlich latte, kann ja sonst was für ne dichtun sein) und damit kühlkanäle nicht frei waren, wird da auch keine ausreichende kühlung stattfinden.

aaaaaber. es gibt auf jeden fall einen grund dafür, dass die kühlflüssigkeit "verschwunden" ist. wurde ja weiter oben schon aufgelistet und besprochen. bedeutet: irgednwie ist der motor zu warm geworden und der kopf (oder fuss) undicht. dem musst du nachgehen. vielleicht ist es nur die dichtung, die durchgebrannt ist, vielleicht sind es verzug und/oder haarrisse. auf jeden fall checken, bevor du den haufen wieder zusammenwirfst und übermorgen den thread hier weiterführen musst...


grüße
flo
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Beitragvon dennis_liebich » 09.04.2009, 18:44

(((((((kochendes wasser ist der kopfdichtung und dem motor egal. die halten ja locker die paar grad von kochendem wasser unter normalbedingungen aus. ))))))


die temp schon. den druck aber nicht. der entsteht, wenn das wasser gasförmig wird. deshalb hat man ja auch ein geschlossenes kühlsystem. (unter druck siedet wasser erst über 100°C)

wenn das wasser gasförmig wird, steigt der druck von dem wasserdampf und das zerstört die dichtungen. ob man es will oder nicht. frag mal opel oder bmw fahrer. zumindest bei den älteren modellen halten die dichtungen das noch nicht einmal beim 1. mal aus. einmal gekocht sind sie hin.

die neuen motoren haben blech-kopfdichtungen. da sieht es anders aus. aber das papier in den dichtungen halten den druck eben nicht aus, der entsteht, wenn das wasser verdampft. (siehe dampfmaschine)

aber ich gebe zu, dann müsste man etwas an der dichtung zu sehen sein.

leider haben wir ja keine bilder zu gesicht bekommen. da ist es schwer eine genaue diagnose abzugeben. gerade bei solch einem thema.

dies hier ist ja alles nur spekulationen, was es sein könnte. genau sagen kann man es ja nur, wenn man die teile zumindest mal gesehen hat.
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Beitragvon romino » 09.04.2009, 20:09

Hallo, danke erstmal für die ganzen Tipps hier. Habe jetzt erstmal alles wieder zusammengebaut alle Dichtungen ab Kopf neu, tiefer hab ich mich nicht getraut, da ich das Bike wieder brauche, Urlaub ist vorbei. Auf die Schnelle war auch keine Prüfung des Kopfes zu bekommen, so das ich jetzt mal sehen muß ob es wirklich an den beiden Mängeln lag. Die Schläuche bleiben Weich, kein Druck drauf und der Lüfter springt nun auch wieder Regelmäßig an. Temperaturanzeige steht dabei etwas unter Mitte und sinkt auch leicht wenn der Lüfter läuft.

Habe jetzt aber noch etwas gefunden und wollte mal Eure Erfahrungen abfragen. Hatte den Zündkontrolldeckel ab um OT zu treffen. Habe das Bike mit offenen Deckel etwas laufen lassen und da lief das Öl aus der Wellendichtung. Nun hat der Deckel ja ne Dichtung und es tritt auch nichts aus, aber ist das so i.o.?
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Beitragvon Zauberer » 09.04.2009, 21:52

Habe jetzt aber noch etwas gefunden und wollte mal Eure Erfahrungen abfragen. Hatte den Zündkontrolldeckel ab um OT zu treffen. Habe das Bike mit offenen Deckel etwas laufen lassen und da lief das Öl aus der Wellendichtung. Nun hat der Deckel ja ne Dichtung und es tritt auch nichts aus, aber ist das so i.o.?

das ist normal und völlig okay.
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