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Probleme nach Ventile einstellen

Verfasst: 04.12.2009, 12:52
von haertelthomas
Hallo Leute habe meine Ventile das erste mal selbst eingestellt. Habe das eigentlich laut Anleitung auch alles hinbekommen. Habe nun alles wieder montiert und dabei ist mir aufgefallen das die Steuerkette nicht mehr so aufliegt wie vorher. Laut Anleitung Steuerzeiten stehen Kurbelwelle und die Nockenwellen aber richtig. Es ist so als wäre an der Kurbelwelle die Kette um ein Zahn versprungen. Ich bin mir daher nun nicht so ganz sicher ob so alles in bester Ordnung ist.
Kurbelwelle steht so: (ist das die richtige Markierung für OT?) Bild

Nockenwellen so Bild und so Bild

Anhand der roten Markierungen sieht man noch deutlich wo die Kette vorher saß. Baut man die Kette entsprechend der Markierung wieder drauf stimmen aber die IN und EX der Nockenwelle nicht mehr. Also hab ich die Kette wie oben gezeigt aufgelegt. Dreht man dann zur nächsten OT Stellung stehen die Nockenwellen so:

Bild Bild

ist das so alles so wie es sein soll oder hab ich da noch ein Fehler drin.
Drehen kann ich die Kurbelwelle. Kurz vorm OT geht es auch ziemlich schwer. Dreht man über den OT weiter ist auch immer ein leises KLicken zu hören. Habe leider auf solche Feinheiten beim Ventilspiel messen nicht so geachtet. Bin also für Tips sehr dankbar


Gruß Thomas

Verfasst: 04.12.2009, 13:14
von Mad-Dog
ferndiagnose ist schwer.
Soviel Überstand, quasi einen Zahn, ist zuviel.
Das IN/EX nicht immer fluchten, zumal bei älteren Baujahren, habe ich selber schon bei meiner gemerkt.

Die Kette ist immer einen halben Zahn über der Markierung.
Wenn Du sie jetzt laufen lässt, könnte es sein, dass sie sich wie ein Diesel anhört weil dei Steuerzeiten nicht stimmen.

Beim Ausbau wohl die Nocke und Kette etwas verdreht ?!

Nimm die Anleitung zur Hand oder die Anleitung im Forum und zähle bitte die Kettengliederpunkte ab - die sollten halbwegs stimmen !

Verfasst: 04.12.2009, 13:26
von haertelthomas
Die Kettengliederpunkte zwischen IN und EX stimmen. Genau 34 zwischen den Markierungen. Die Frage ist ja ob der Abstand zur Kurbelwelle noch richtig ist. Dann würde ja der Kolben nicht mehr richtig stehen. Was mich halt auch etwas beunruhigt ist dieses Klicken immer sofort nach Verlassen des OT.

Verfasst: 04.12.2009, 14:40
von Heidecamper
Bei mir passt die Flucht IN / EX auch nicht so richtig. :?

Hattest du die Steuerkette bei der Demontage ordentlich stramm gehalten? Passt die Markierung auf der anderen Nockenwelle? Wenn ja würde ich die Nockenwelle wieder auf deine Markierung bauen und langsam den Motor durchdrehen. Ist das seltame Geräusch dann weg könnte man die Fuhre mal starten.

Verfasst: 04.12.2009, 16:05
von haertelthomas
So hab gerade auch mal mit meinem Kawaschrauber telfoniert. Wahrscheinlich war es so das der Kettenspanner nicht richtig oder gar nicht gespannt hat. Dadurch hat die Kette dann an der Kurbelwelle zu viel "Durchhang" und ist dann um einen Zahn verrutscht. Wegen den Geräusche meinte er das die eigentlich normal sind. Da alle Markierungen somit stimmen werde ich es wohl riskieren und alles so zusammen bauen und mal testen. Wünscht mir Glück.

Gruß Thomas

Verfasst: 04.12.2009, 17:50
von Zauberer
Hast du auf den Bildern schon den Kettenspanner drin?
Wenn ja, ließ er sich durchrasten?

Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Kette an der Kurbelwelle um einen Zahn verrutscht ist.
Bei mir stehen die In und Ex auch nicht an der Kante. Ich gehe da immer voll nach meinen Markierungen und es passt.

Dann gucken wir mal, was dein Test bringt. Okay Lauf oder der Sack Nüsse :D

Verfasst: 04.12.2009, 20:25
von haertelthomas
ja der Kettenspanner ist da drin. Wenn ich die Kette laut Markierung drauf mache ist die IN deutlich unter der Kante und die EX drüber. Das kann ja dann wohl auch nicht sein.

Verfasst: 05.12.2009, 01:46
von Zauberer
ja der Kettenspanner ist da drin.

und auch durchgerastet? Steck mal den kleinen Finger rein, dann merkst du die Rasten. Der Gleitschlitten des Kettenspanners verkantet sich auch gern mal.
Wenn ich die Kette laut Markierung drauf mache ist die IN deutlich unter der Kante und die EX drüber. Das kann ja dann wohl auch nicht sein.

und du weißt natürlich auch nicht, wie es vorher war.

Hast du jetzt nun schon einmal einen Testlauf gemacht?

Verfasst: 05.12.2009, 09:53
von haertelthomas
Moin Ralf,

ja der Spanner ist jetzt durchgerastet. Ich hab ihn mit einem Schraubendreher rausgeschoben um sicher zu gehen das er diesmal auch wirklich draußen ist. Testlauf ist noch nicht gemacht. Habe gestern erst den ultraschallgreinigten Vergaser wieder bekommen. Werde aber versuchen das ich das heute hinbekomme. Wenn das nicht klappt wirds erst nächste Woche. Ab Morgen muss ich Frauchen drinnen helfen. Montag liegt ja ein Geburstag an :shock: . Da wir da beide arbeiten müssen aber die Ver und Bekanntschaft sich nicht abhalten lassen wird am Montag Abend zu kommen, wird halt am Sonntag alles vorbereitet. Ich melde mich aber in jedem Fall wenn ich so weit bin. Fast vergessen. Die IN und EX Markierungen waren vorher beide über der Kante. Daher denke ich ich kann das wagen. Da beim Durchdrehen auch nicht zu merken ist das Ventile auf dem Kolben aufsetzen kann ja eigentlich nix Schlimmes passieren außer das Sie läuft wie n Traktor.

Schon mal ein schönes WE an Alle

Gruß Thomas

Verfasst: 05.12.2009, 12:59
von TopfGold
ne kleine frage zwischendurch weil ich das gerade so lese:

verschleißt die kette eigentlich im laufe eines zzr-lebens bzw. muss sie mal getauscht werden?

Verfasst: 05.12.2009, 13:59
von Zauberer
..verschleißt die kette eigentlich im laufe eines zzr-lebens bzw. muss sie mal getauscht werden?

ja, dazu gibt auch 1-2 Threads. So nach 60. - 70.000 km sollte man das mal auf den Zettel nehmen.

Verfasst: 05.12.2009, 18:08
von haertelthomas
Konnte leider noch nicht testen. Batterie ist nun völlig in Ar.... :( .
Hatte sich aber schon angekündigt. Dann werd ich Montag mal ne neue holen und dann gehts weiter. Bis dahin

Gruß Thomas

Edit Hab nen neuen Stromspeicher bestellt. Hab in der Bucht ne Neue Varta für 53 € bekommen. Hoffe mal das die vieleicht Mittwoch da ist damit es weiter gehen kann.

Verfasst: 10.12.2009, 21:23
von haertelthomas
wünsche einen guten Abend!

neuer Stromspeicher ist nun eingebaut und dem Test stand nun nix mehr im Weg. Ich muss vorher noch anmerken das ich aufgrund eurer Aussagen mich nun doch entschlossen habe die Nockenwellen auf die alten Markierungen umzubauen. Und was soll ich sagen??? :D :D :D :D :D :D :D :D Die Dicke ist ohne großartig zu murren angesprungen. Läuft auch soweit ordentlich. Muss nun noch die Vergaser syncronisieren. Die Wettervorhersage fürs WE laden aber nciht gerade zu einer Fahrt auf dem Möp ein ( zwecks warmfahren ein ). Also werde ich das wohl noch etwas verschieben. Hab da aber noch ein anderes Problem. Habe beim zusammen bauen leider feststellen müssen das ein Gewinde für die Nockenwellenlager im Zylinderkopf ausgenuddelt ist. Kann man da ein größeres Loch reinbohren und ein neues Gewinde reinschneiden? Hat das vieleicht schon mal jemand gemacht? Finde das auch schon sehr merkwürdig da die Dicke beim letzten Ventile einstellen ja in der Kawawerke war. Und ich habe penibel darauf geachtet das die Schrauben nicht zu fest angezogen werden. Hab mir extra ein guten Drehmomentschlüssel zugelegt. Ich konnte die Schraube nur noch mit 2-3 Nm anziehen. Bin mir nun nicht so sicher ob man das bei der einen Schraube so lassen kann. Ich denke mal das sich das ebtl. auch auf das Ventilspiel an der Stelle auswirken kann.

dann wünsche ich eine gute Nachtruhe

Gruß Thomas

Verfasst: 11.12.2009, 12:14
von Zauberer
na das hört sich doch zum Thema Nockenwellenstellung gut an.

Das mit dem Gewinde klingt aber nicht so toll. Wobei ich mir das jetzt auch nicht richtig vorstellen kann. Die Schrauben haben einen recht langen Gewindeteil. Und der soll auf der ganzen Länge kaputt sein?

Zu Reparaturmöglichkeiten habe ich keine passende Idee oder Vorschlag.

Verfasst: 11.12.2009, 13:31
von haertelthomas
Ja leider, habe schon eine etwas längere Schraube genommen. Die dreht aber auch durch. Hab aber deswegen keine Lust mir nen neuen Kopf zu holen. Werde also versuchen ein größeres Loch zu bohren und ein neues Gewinde zu schneiden. Muss nur irgendwie alles abdecken damit keine Späne in den Motor fallen. Ich melde mich dann noch mal wenn ich es hinbekommen habe.

Gruß Thomas

Verfasst: 11.12.2009, 17:43
von kawaisgeil
Ich melde mich dann noch mal wenn ich es hinbekommen habe.

Gruß Thomas

und wenn nicht, hoffentlich auch!!! ;) kopf hoch, wird schon und zur not hätte ich da noch ein paar teile für dich

Verfasst: 11.12.2009, 19:40
von ZZR-infiziert
Moin, falls Du noch kein Loch gebohrt hast, laß es erstmal und wende dich eine Auto- oder Mopedwerke und frage nach einem Helicoil-einsatz, ist eventuell die bessere Lösung :?:
Gruß Jürgen

Verfasst: 11.12.2009, 21:17
von emil
Das mit dem Helicoil kannste evtl. mal versuchen, hol Dir aber Rat in ner Werkstatt, falls Du das noch nicht gemacht hast. Gute Idee von ZZR-infiziert :D
LINK

Verfasst: 11.12.2009, 21:41
von haertelthomas
@ zzr infiziert, besten Dank für den Tip. Die Rep.sätze gib es sogar bei der Tante. Das werde ich mir morgen gleich mal ansehen und dann Bericht erstatten. Danke für den Tip. Darauf werde ich erst mal einen trinken :badgrin: :badgrin: :badgrin: :badgrin: :badgrin: :badgrin:

Gruß Thomas

Verfasst: 11.12.2009, 23:10
von Zauberer
Darauf werde ich erst mal einen trinken :badgrin: :badgrin: :badgrin: :badgrin: :badgrin: :badgrin:

Gruß Thomas

das hab ich heute schon zur genuge getan, daher auch kein konstruktiver Beitrag mehr von mir mir.
Bin aber gespannt, wie es weiter geht

Verfasst: 11.12.2009, 23:32
von haertelthomas
das hab ich heute schon zur genuge getan, daher auch kein konstruktiver Beitrag mehr von mir mir.
Bin aber gespannt, wie es weiter geht


muss ja auch mal ein ;)

Verfasst: 11.12.2009, 23:36
von Zauberer
muss ja auch mal ein ;)

out of Topic!!!

und wie da sein musse! Bin noch voll dabei . :D

Verfasst: 12.12.2009, 12:57
von Asgard
Wenn du ein Helicoil einbaust musst du trotzdem bohren und Gewindebohren.

Verfasst: 12.12.2009, 18:43
von haertelthomas
Wenn du ein Helicoil einbaust musst du trotzdem bohren und Gewindebohren.



genau so hab ich das dann auch gesehen. Habe nun halt eine 8er Schaube dabei. Ging alles problemlos. 6,4er Loch gebohrt und dann nen 8ter Gewinde geschnitten und nun sind wieder alle Schrauben fest. Kurz um der Samstag hat sich wieder mal gelohnt. Leider passt das Wetter momentan nicht um das Möp richtig warm zufahren, deshalb wird das Vergaser syncronisieren verschoben. Dann bedanke ich mich hiermit für eure Hilfe. War wie immer sehr hilfreich auch ein paar andere Meinungen zu haben.

Schönes WE für alle

Gruß Thomas

Verfasst: 12.12.2009, 23:05
von Asgard
Für M8 bohrt man aber normalerweise 6,8, ging bestimmt schwer mit dem Gewindebohrer :D