Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Rund um den Motor der ZZR 600
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Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon motorradassen » 21.12.2015, 21:51

Moin Moin ich hab ein Riesen Problem. Ich hab bei der ZZR meines Sohnes die Ventile eingestellt und jetzt läßt sich der Motor nicht mehr durchdrehen.Die Steuerzeiten stimmen laut Markierungen auch.Ich finde die Steuerkette sitzt sehr Straff.Kann die Kette sich irgendwo an der Kurbelwelle verkeilen?Wenn die Nockenwellen nicht montiert sind läßt sich der Motor problemlos drehen und die Kette dreht sich mit.Hat jemand mal das Gleiche oder ein ähnliches Problem gehabt ? Für sonstige Ideen bin ich auch sehr dankbar.
Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gruß
Udo

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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Driver » 21.12.2015, 22:15

Ups hört sich an als hätte da jemand den ketten Spanner nicht zerlegt und entspannt.
Man sollte die schraube ausdrehen , danach ketten Spanner ausbauen und die haltenase entriegeln und das zahngestänge in der Führung zurückschieben. Dan den Spanner ohne die schraube und Feder wieder einbauen.
Und dan erst die Feder und die schraube wieder eindrehen.
PS: den Fehler haben schon so einige gemacht beim Ventile einstellen.
Zuletzt geändert von Driver am 21.12.2015, 22:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Matrix » 21.12.2015, 22:20

Ich gehe mal davon aus das du den exakten Ablauf (Ventile Einstellen beherrscht)
Steuerkette beim Zerlegen unter Spannung halten damit sie nicht nach unten wegrutscht.
Beim Zusammenbau Kette auflegen und auf den Nietbolzenabstand (34 ) Von EX nach vorne IN achten.
Oberer Todpunkt muss auf 1-4 Stehen.
Lagerschalen auflegen und immer die Kette beachten, die da leicht mal einen Satz weg macht und schon ist der exakte Niet Abstand und die Steuerzeit futsch.
Lagerschalen in der umgekehrten Reihenfolge Schrittweise mit 12 Nm anziehen und dann den Spanner einschrauben.
Wenn du dann den Motor an der Kurbelwelle Weiter drehst. hört man wie er Spanner nach vorne rastet und Spannung auf die Kette legt.
Wenn das alles exakt gemacht wurde dann darf es nirgendwo hacken, es sei denn dir wäre etwas in den Motor gefallen, was dann blockiert!
Hast du auch die hintere Kettenführung richtig eingesetzt ?
Geh alles noch mal Schritt für Schritt durch und dann müsste es gehen. Vor allem auch nie den Motor "ZURÜCK" drehen....no go !!
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon motorradassen » 21.12.2015, 22:50

Hallo schon mal vielen Dank für die Antworten. Den Kettenspanner habe ich richtg aus und wieder eingebaut.Die Markierungen auf den Nockenwellen und von der Zündung stimmen auch überein.Warum darf der Motor nicht gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden?
Gruß
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Matrix » 22.12.2015, 16:05

Steht so im Reparatur _Handbuch von Kawasaki. Die genauere Erklärung fehlt zwar aber sollte Logisch sein. Denn ALLE Motorkomponenten drehen ja in EINE Richtung. Steht auch im Tutorium (Ventile Einstellen ) von Flobli ;)
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Oppa » 23.12.2015, 06:22

Dafür könnte es 3 Gründe geben, ist aber eher theoretischer Natur... ;)
1. Stand so mal in einer Urversion einer Reparaturanleitung für 'ne Urkawa und wurde einfach abgepinselt... ;)
2. Beim Rückwärtsdrehen könnte sich der Spanner wg. der anderen Laufrichtung der Kette verhaken (Kette hakt am oberen Ende ein)
3. Es gibt/gab Motoren, bei denen der Anlasser beim Rückwärtsdrehen einrückt.

PS: rein spekulativ könnten sich aber beim Rückwärtsdrehen durch das Spiel in den Lagern die Steuerzeiten auch leicht verändern... :-k
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon motorradassen » 23.12.2015, 10:08

Moin Moin das der Motor sich nicht drehen läßt war meine schusseligkeits fehler , hatte unter einem Stößel zwei plättchen.
Pech gehabt.Jetzt habe ich gesehen das an einem Lagerbock der Nockenwelle ein kleines stück weggebrochen ist und zwar dort wo der Äußere Zentriestift sitz .Sollte ich den Bock ersetzen?
Gruß
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Matrix » 23.12.2015, 11:54

Nur Gut das du jetzt den Fehler gefunden hast. ;)
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Driver » 23.12.2015, 13:59

Wäre eigentlich sinnvoll.
Nur ist das Problem das die lagerböcke ein teil vom Kopf ist.
Das heißt jeder Zylinderkopf hat seine eigene lagerböcke wo für ihn bei der Produktion hergestellt wird.
Es kann muss aber nicht sein das wen du einen anderen lagerbock von einem anderen gebrauchten Kopf nimmst,das dieser etweder ein paar hundertstel zu eng oder weit ist. Was zu einem lagerschaden an diesem bock führen könnte.
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon lotti2008 » 23.12.2015, 17:42

Driver hat geschrieben:Wäre eigentlich sinnvoll.
Nur ist das Problem das die lagerböcke ein teil vom Kopf ist.
Das heißt jeder Zylinderkopf hat seine eigene lagerböcke wo für ihn bei der Produktion hergestellt wird.
Es kann muss aber nicht sein das wen du einen anderen lagerbock von einem anderen gebrauchten Kopf nimmst,das dieser etweder ein paar hundertstel zu eng oder weit ist. Was zu einem lagerschaden an diesem bock führen könnte.



Stimme ich zu. Kannst den gebrochenen Bock drauf lassen und hoffen das es hält oder das Lehrgeld zahlen und einen gebrauchten Kopf oder Austauschmotor nehmen.
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon oxtorner » 25.12.2015, 14:16

Oppa hat geschrieben:Dafür könnte es 3 Gründe geben, ist aber eher theoretischer Natur... ;)
1. Stand so mal in einer Urversion einer Reparaturanleitung für 'ne Urkawa und wurde einfach abgepinselt... ;)

Das steht in so gut wie jeder Reparaturanleitung seit der Hildebrand und Wolfmüller. Dafür gibt es auch tatsächlich einen Grund.

Oppa hat geschrieben:2. Beim Rückwärtsdrehen könnte sich der Spanner wg. der anderen Laufrichtung der Kette verhaken (Kette hakt am oberen Ende ein)

Nein, nicht, wenn der Steuerkettenspanner in Ordnung ist. Wenn die Steuerkette gespannt ist, dann ist sie es. Wenn die Steuerkette nicht gespannt ist, dann kann das allerdings passieren.

Oppa hat geschrieben:3. Es gibt/gab Motoren, bei denen der Anlasser beim Rückwärtsdrehen einrückt.

Selbst wenn das passieren würde: Dann dreht auch der Anlasser rückwärts. Ist ein Gleichstrommotor, der könnte das sowieso. Gut, wenn die Kohlen nicht mehr in Ordnung sind, könnte die sich verhaken und an den Rändern abbrechen. Wären dann aber streng genommen sowieso zum Austausch vorzusehen.

Oppa hat geschrieben:PS: rein spekulativ könnten sich aber beim Rückwärtsdrehen durch das Spiel in den Lagern die Steuerzeiten auch leicht verändern... :-k

_DAS_ ist der eigentliche Grund: Früher haben es sich die Motorenhersteller gespart, Markierungen für OT, UT und Zündungseinstellungen anzubringen. Auch für die Montage der Nockenwelle waren sie eher selten. Also mußte man OT suchen, sprich mit einem Spion durch das Kerzenloch OT finden. (Es gibt auch eine Methode OT zu finden, bei der das Rückwärtsdrehen zwingend ist) Das geht nur, wenn man in Drehrichtung des Motors vorgeht. Das Spiel von Kolben, Kolbenbolzen, Pleuel und Kurbelwelle ist so groß, dass man OT gegen die Laufrichtung um 20° verfehlen kann! Also so rum nicht. Bis in die Fünfziger des letzten Jahrhunderts war der Grund jedem erfahrenen Schrauber auch klar, deshalb stand nicht mehr drin, warum. Ist der Motor montiert, kann man in jede Richtung drehen. Es hat bloß keinen Sinn, das zu machen. Ausnahmen gibt es übrigens natürlich auch: Motoren mit mechanischer Einspritzung, Motoren mit Impellerwasserpumpe, Motoren mit Anti-hopping-Kupplung, Motoren mit veränderlichen Steuerzeiten, - da am Besten nur in Drehrichtung drehen. Und was niemals passieren darf, wenn man einmal gezwungen ist, doch zurück zu drehen: Die Zündung _muß_ unbedingt aus sein. Am besten keine Zündkerzen drin haben. Auch ein Viertakter kann rückwärts zünden, wenn auch nur für eine Zündung.

[Bruchstelle im Lagerbock]
Man kann den Lagerbock wechseln, aber das ist eine ziemlich umständliche Sache. Nicht, weil der Zylinderkopf "seine eigenen Lagerblöcke hat, wo für ihn bei der Produktion hergestellt sein soll" wie Driver meint. Bei einem neuen Kopf könnte man das machen, weil moderne Produktionsmethoden so große Wiederholgenauigkeiten haben, dass die Unterschiede praktisch vernachlässigbar sind. Ist der Motor aber gelaufen, dann schleift sich die extrem harte, stählerne Nockenwelle in das extrem weiche Aluminium ein. Das Loch, in dem die Nockenwelle steckt, ist nicht mehr ganz rund! Das allein macht noch nichts, aber es ist unbedingt erforderlich, dass die Schmierung der Nockenwelle _und_ des Lagers auf eine bestimmte Weise funktioniert. Zwei Lagerhälften, die nicht mehr exakt zusammenpassen, führen zur Störung des Schmierfilmaufbaus. Eine Störung des Schmierfilms führt in kurzer Zeit zum Zusammenbruch des Schmierfilms.

Es ist möglich, einen anderen als den originalen Bock einzumessen. Mit Glück kann man dann den Bock anpassen. Motorenaufbereiter sparen sich das und bauen entweder Lagerschalen ein oder schweissen die Lagerflächen auf und bohren neu. Das erste ist die eigentlich sinnvolle Methode.

Was mich mal interessieren würde: Wie bricht man die Lagerböcke? Montagefehler? Oder durch Drehen des Motors hinbekommen? Dann wäre es angesagt, auch die Teile des betreffenden Zylindes im Motor zu überprüfen! Der Kolben ist nicht für punktuelle Belastung gemacht. Das Pleuel auch nicht. Und wenn die Belastung beim Drehen so hoch war, dass ein Bock bricht, dann würde ich da auf jeden Fall mal gucken, sprich messen. Also auf Stauchung an der Oberseite der Kolben, Gefügeveränderungen an der Bolzenbohrung, die zu Rissen führen können. Am Pleuel vor allem auf Verdrehungen. Der Grund dafür ist, dass diese Stellen an den Kolbenumkehrpunkten riesigen Belastungen durch die Fliehkräfte ausgesetzt sind. Läßt man das, dann kann es innerhalb eine Motorumdrehung Brösel geben. Hatte ich schon mal bei einem Motorradmotor, kommt nicht so gut.

So long
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Scaz0r » 25.12.2015, 14:55

oxtorner hat geschrieben:....



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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Zauberer » 25.12.2015, 15:28

immer wieder eine Wonne diese Beiträge von oxtorner zu lesen. =D> =D>
der Zauberer
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Driver » 25.12.2015, 15:31

Diese lange Prozedur wollte Ich ihm ersparen,deswegen bin ich nicht so genau ins Detail gegangen.
Habe das auch bei meiner Ausbildung gelernt vor ca.20 Jahren.
Wir haben noch viel mehr repariert wie heute in der Austausch Gesellschaft ;-).
Ich persönlich würde ihm empfehlen den Zylinderkopf vom Zauberer zu nehmen.
Ist für ihn das einfachste und schnellste.
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Oppa » 25.12.2015, 19:52

oxtorner hat geschrieben:...
Oppa hat geschrieben:PS: rein spekulativ ...
..._DAS_ ist der eigentliche Grund: Früher haben es sich die Motorenhersteller gespart, ...
Wer breit streut... ;)

oxtorner hat geschrieben:Was mich mal interessieren würde: Wie bricht man die Lagerböcke? ...
wenn ich das richtig gelesen habe, hat er irgendwo 2 Shims untergelegt, was wohl zu viel Druck auf die Nockenwelle gab...
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon motorradassen » 26.12.2015, 13:37

Moin Moin beim Nockenwellenlagerbock ist nur auf der äußerenseite rechts wo der Zentrierstift sitzt ein kleines Stück rausgebrochen.
Dies ist nicht beim drehen des Motors passiert sondern beim anziehen des Lagerbocks.es ist auch nichts in den Motor gefallen.
Gruß
Udo

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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Driver » 26.12.2015, 14:57

Beim anziehen des lagerbocks? ??
Verkanntet oder zu fest gezogen ?????
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Matrix » 26.12.2015, 15:53

Driver hat geschrieben:Beim anziehen des lagerbocks? ??
Verkanntet oder zu fest gezogen ?????


Wie oben schon mal erwähnt hatte er 2 Shims unter einem Stößel, was Zwangsläufig beim festziehen der Lagerschalen zum Bruch führen kann!
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Driver » 26.12.2015, 16:06

Ja stimmt..hatte ich schon wieder vergessen..
Hoffentlich hat dan die Nockenwelle nichts abbekommen
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon motorradassen » 26.12.2015, 16:40

Moin Moin das aus dem Lagerbock was rausgebrochen ist hat nichts mit den Zwei Plättchen aus dem Tassenstößel
zutun da die Plättchen im Tassenstößel des ersten Zylinders waren und das Stück was rausgebrochen ist ist im Rechten Lagerbock aussen.Ich denke mal das er bei Anziehen nicht richtig gesessen hat.
Gruß
Udo

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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon lotti2008 » 27.12.2015, 11:54

motorradassen hat geschrieben:Moin Moin das aus dem Lagerbock was rausgebrochen ist hat nichts mit den Zwei Plättchen aus dem Tassenstößel
zutun da die Plättchen im Tassenstößel des ersten Zylinders waren und das Stück was rausgebrochen ist ist im Rechten Lagerbock aussen.Ich denke mal das er bei Anziehen nicht richtig gesessen hat.
Gruß
Udo



Ist die Bruchstelle des rechten Lagerbock´s auf der gleichen Nockewelle gewesen wo auch die zwei Shims waren ?
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon motorradassen » 27.12.2015, 12:02

Moin Moin die Bruchstelle ist auch auf der Auslaßseite aber beim 4. Zylinder.Die Plättchen waren am Zylinder 1.
Gruß
Udo

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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon lotti2008 » 27.12.2015, 21:54

dann kann ich mir schon vorstellen das die Bruchstelle durch den zweiten Shim gekommen ist. Die Nockenwelle hat ja eine Schräglage erreicht das die Spannung auf der Gegenüberliegenden Seite zu hoch war dadurch das die Nockenwelle verkantet in dem Bock lag.
Ich weiß jetzt nicht ob du verstehst was ich meine ich drücke mich manchmal etwas schwer aus.
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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Stingray » 28.12.2015, 07:24

Erstens finde ich es müßig darüber zu diskutieren warum der Block nun gebrochen ist, und zweitens wieso sollte durch einen zweiten Shim der Druck auf den Lagerblock ansteigen. Der Druck auf den Block resultiert aus der Gegenkraft der Ventilfeder und die bleibt gleich. Lediglich wird das Ventil durch den 2. Shim nicht mehr vollständig schließen, aber es wird wohl auch nicht soweit raus stehen, dass es beim Durchdrehen des Motors mit dem Kolben kollidiert.

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Re: Hilfe Motor läßt sich nicht mehr durchdrehen

Beitragvon Scaz0r » 28.12.2015, 08:29

Stingray hat geschrieben: aber es wird wohl auch nicht soweit raus stehen, dass es beim Durchdrehen des Motors mit dem Kolben kollidiert.


Und da bist du dir sicher? [-X
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