Kupplungsdeckeldichtung leckt...

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O2K_Jonny
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Kupplungsdeckeldichtung leckt...

Beitragvon O2K_Jonny » 11.09.2010, 15:13

Hey Leute!
War heute in ner Selbsthilfewerkstatt um meinem Kupplungsdeckel zu wechseln plus neue Dichtung.
Nach Vorschrift alles gemacht leicht die Dichtung eingeölt, dann drauf, neue Schrauben Deckel sitzt richtig aber unter rinnts Tröpfchenweise aus....dachte muss sie heiß fahren zum "einbrennen" oda so half auch nichts...
Noch jemand Vorschläge?
Greets

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Re: Kupplungsdeckeldichtung leckt...

Beitragvon Mad-Dog » 11.09.2010, 15:20

Wo tropft es ?
Alte Dichtung komplett und sauber entfernt, ohne ggf. beim entfernen Macken reinzuhauen ?
Es könnte auch sein, dass unten, wo der Bowdenzug eingehängt wird, du die DIchtung nicht korrekt platziert hast.

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Sawakasi
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Re: Kupplungsdeckeldichtung leckt...

Beitragvon Sawakasi » 11.09.2010, 16:27

Original- oder Louis-Dichtung?
Großer oder kleiner Deckel?
Kawasaki ZZR 600 E - Bj. 2001 - 50.000Km, 72kw, 270kmh <- die Alte...
Kawasaki ZX10R - Bj. 2006 - 23000Km, 129kw, schneller... :D <- die Neue
Fehlende PS werden durch Wahnsinn ersetzt. <- nicht mehr nötig :P

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Re: Kupplungsdeckeldichtung leckt...

Beitragvon Heidecamper » 11.09.2010, 17:08

Wenn du die Dichtflächen ordentlich gereinigt hattest und die Schrauben alle angezogen hast,
dann sollte der Deckel schon dicht sein.
Kuck doch mal ob du die undichte Stelle ausmachen kannst, ist der Deckel wirklich undicht dann muß er wieder runter.
Du kannst dort auch (zusätzlich) eine "flüssige " Dichtmasse wie Curil oder so zum abdichten nehmen.
Es kann aber auch sein daß der Simmering an der Welle kaputt ist, an der der Kupplungszug eingehängt ist.
Viele Grüße aus dem Vorharz

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Re: Kupplungsdeckeldichtung leckt...

Beitragvon O2K_Jonny » 11.09.2010, 18:50

Ne Simmerring is dicht.
Kleiner Deckel und ori. Kawasaki-Dichtung.
Es leckt, wenn man von der Seite druafschaut bei den links unteren 3 Schrauben.
Habe die Dichtungsreste mit Benzin entfernt und alles ar plan keine Macken drin....

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Re: Kupplungsdeckeldichtung leckt...

Beitragvon Hägar » 13.09.2010, 09:39

O2K_Jonny hat geschrieben: ...Nach Vorschrift alles gemacht leicht die Dichtung eingeölt, dann drauf...

Ich glaube nicht, dass das Einölen der Dichtung nach Vorschrift ist. Eigentlich sind es nur Gummidichtungen, die eingeölt werden, nicht aber Papierdichtungen.

M.W. wird die Papierdichtung trocken eingesetzt. Auf die Nahtstellen des zweiteiligen Getriebegehäuses kommt noch etwas Hylomar o.ä., fertig.

Kann sein, dass die eingeölte Papierdichtung per Kapillarwirkung Öl rauszieht. Wenn die Dichtflächen tatsächlich frei von Macken, Dichtungsresten und Unsauberkeiten sind, kann die Ursache noch ein falsches Anziehen der Deckelschrauben sein. Die Deckelschrauben müssen über Kreuz und nicht reihum festgezogen werden, sonst verspannt sich der Deckel. Ein zu hohes Anzugsmoment der Schrauben kann wegen des sog. "Kisseneffekts" ebenfalls zu Undichtigkeit führen.

Heißt im Ergebniss: Besorg Dir eine neue Dichtung und eine Tube Hylomar. Da Du den kleinen Deckel hast, darf es ruhig die billige Louis-Dichtung sein, die vollkommen ausreicht. Dort bekommst Du auch Hylomar. Dichtflächen penibel säubern und trockenlegen. Wenig Hylomar auf die beiden Nahtstellen des Getriebegehäuses. Deckelschrauben über Kreuz in mehreren Stufen und unter Verwendung eines Drehmomentschlüssels anziehen. Dann müsste Dein Problem eigentlich behoben sein.
D-Modell aus '90, 60Tkm, E-Motor (nein, kein Elektromotor :-))

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Re: Kupplungsdeckeldichtung leckt...

Beitragvon Kasi » 13.09.2010, 11:20

Kleiner nachtrag zur benutzung von hylomar.....nach dem auftragen unbedingt ablüften lassen(fingerprobe,darf nicht mehr kleben) und erst dann montieren ;)
Endlich was zum toben

Nix mehr Buell dafür wieder D-Modell 6800Km

Wenn Gott gewollt hätte das mein Moped sauber sein soll würde er Spüli in den Regen geben!


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